Neues Gastronomiekonzept startet im Herzog Max am Karlstor in München

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In München hat das Gastronomiekonzept Super* im Erdgeschoss des Gebäudes Herzog Max am Karlstor den Betrieb aufgenommen. Laut Mitteilung markiert die Eröffnung den letzten Baustein einer fünfjährigen Transformation des Objekts. Bei dem Gebäude handelt es sich um das frühere Karstadt-Sports-Haus, das zu einer gemischt genutzten Innenstadtadresse für Wissenschaft, Recht, Einzelhandel und Gastronomie umgewandelt wurde. Eigentümer und Bauherr des rund 14.000 Quadratmeter großen Gebäudes ist die Euro Real Estate, ein Unternehmen der Wilhelm von Finck Gruppe. 

Gastronomie dient als Alltagsanker im Erdgeschoss

Nach Angaben des Entwicklungsmanagers übernimmt die Gastronomie eine strategische Rolle, um das Gebäude zur Herzog-Max-Straße zu öffnen und eine Aufenthaltsqualität zu schaffen. Stefan Schillinger, Geschäftsführer von Accumulata Real Estate Management, erklärt: „Eine Innenstadtimmobilie ist erst dann fertig, wenn sie im Alltag funktioniert. Das entscheidet sich im Erdgeschoss. Gastronomie schafft dort einen Alltagsanker: Menschen kommen zum Kaffee, zum Lunch, zum Aperitivo, zum Treffen. Das ist eine andere Frequenz als Büro oder Retail – und genau deshalb ist Hospitality für uns ein integraler Bestandteil funktionierender Mixed-Use-Immobilien. Mit SUPER* öffnet sich das HERZOG MAX zur Herzog-Max-Straße und trägt dazu bei, dass das Haus im Stadtraum wirkt“.

Gastronomie mit Musik und Ladenkonzept

Das Konzept Super* wird als eigenständige Marke geführt und kombiniert französische sowie italienische Einflüsse mit einer integrierten Hi-Fi-Hörbar und einem Ladenkonzept für eigene Produkte sowie Kooperationen mit Münchner Künstlern und Designern. Laut Mitteilung ist der Betrieb als Ort von morgens bis abends konzipiert. Der Innenraum umfasst rund 150 Quadratmeter, zu denen bei passendem Wetter rund 100 Quadratmeter Freischankfläche auf der Herzog-Max-Straße hinzukommen. 

Betriebsleiter Emanuel Petaccia: „SUPER* ist als hybrides Hospitality-Konzept mit klarer Tageslogik gedacht: vom ersten Espresso am Morgen über Lunch und Neo-Brasserie bis zum Aperitivo und zur Listening-Bar am Abend. Dabei verbinden wir hochwertige Gastronomie mit kuratiertem Sound, Concept-Store-Elementen und wechselnden Kunstinstallationen zu einem Ort, der sich im Laufe des Tages atmosphärisch verändert, aber offen und unkompliziert bleibt.“

Kiosk erweitert den Betrieb im Spätsommer

Perspektivisch soll der Super* Kiosk unter den Arkaden zur Neuhauser Straße als zweiter Anlaufpunkt hinzukommen. Nach derzeitigem Planungsstand ist die Eröffnung für den Spätsommer 2026 vorgesehen. Dieser Kiosk soll als sichtbarer Punkt an der Fußgängerzone fungieren, die laut Branchenmessungen jährlich rund 22 Millionen Passanten verzeichnet. Die Herzog-Max-Straße selbst wurde zudem mit neu gepflanzten Robinien und einer Fassadenbegrünung des angrenzenden Oberpollinger-Gebäudes ausgestattet.

Immobilie mit Denkmalschutz

Das denkmalgeschützte Gebäude von 1865, das ehemals das Hotel Deutscher Hof und später Karstadt Sports beherbergte, wurde über fünf Jahre hinweg entwickelt. Ralf Peter, Geschäftsführer der Euro Real Estate, teilt dazu mit: „Wir halten das HERZOG MAX langfristig in unserem Bestand. Deshalb war es unser Anspruch als Eigentümer und Bauherr, das denkmalgeschützte Haus am Karlstor hochwertig neu zu positionieren und als lebendige Innenstadtadresse weiterzuentwickeln.“

Seit dem Sommer 2025 sind die Büroflächen des Hauses vollständig vermietet, die offizielle Eröffnung fand im Juli 2025 statt. Die Max-Planck-Gesellschaft nutzt auf rund 9.600 Quadratmetern Forschungs- und Bürostandorte. Die internationale Wirtschaftskanzlei Ashurst LLP belegt rund 1.840 Quadratmeter, während die Patent- und IP-Boutique Pentarc sowie der Sportartikelhersteller New Balance jeweils rund 500 Quadratmeter Mietfläche nutzen. Das Gesamtprojekt verfügt über ein DGNB-Gold-Vorzertifikat.


 

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