Nominierte für Berliner Meisterköche vorgestellt

| Gastronomie Gastronomie

Die Berliner Meisterköche feiern im Jahr 2026 ihr 30-jähriges Bestehen. Zu diesem Jubiläum hat die verantwortliche Initiative Partner für Berlin die Nominierten für die diesjährigen Auszeichnungen in sechs Kategorien öffentlich bekannt gegeben.

Unabhängige Jury wählt aus rund 150 Vorschlägen aus

Insgesamt beriet das elfköpfige Gremium über rund 150 eingereichte Vorschläge. Die Jury wird gemeinschaftlich von Dr. Stefan Elfenbein und Tina Hüttl geleitet und setzt sich aus verschiedenen Medienvertretern sowie Branchenexperten zusammen.

Für die Hauptkategorie der Berliner Meisterköchin beziehungsweise des Berliner Meisterkochs 2026 wurden Samuel Haas (Dae Mon), Sarah Hallmann (Hallmann & Klee), Daniel Remers (Barra Restaurant), Andreas Rieger (Michelberger Hotel) sowie Lode van Zuylen (REMI) nominiert.

Auszeichnungen in sechs Kategorien 

In der Kategorie Aufsteiger des Jahres 2026 befinden sich Johannes Gehrich (Hugos), Adar Kaplan-Mor (Loxa), Nadav Kundel (Saint Farah), Danas Pozlevičius (Jolie Bistrot) und Tanadon Santanaviboon (Hanuman Thai Curry House) auf der Auswahlliste. Als Berliner Gastgeber des Jahres stehen die Duos Antonio und Louis Bragato (Il Calice) sowie die Einzelpersonen Anne Garkisch (Restaurant Bieberbau), Anna Hernández Götz (Bar Levain), Sebastian Höpfner (Rutz) und Isabell Wendel (Bricole) zur Wahl.

Für den Titel des Berliner Szenerestaurants wurden die Betriebe Ari’s, File Asto, Onette, Saint Farah und Tacos el Rey aufgestellt. Im Bereich der Berliner Kiezmeister sind Augusta am Savignyplatz aus Charlottenburg, das Bistro GriGri aus Kreuzberg, die Blutwurstmanufaktur Marcus Benser aus Neukölln-Rixdorf sowie der Tresen-Treff und Vom Einfachen das Gute aus Wilmersdorf im Rennen. Die Nominierten für die Berliner Barkultur umfangen die Betriebe Der Kleine August, Ernst Cave, Matrëshka Bar, Rhinoçéros sowie Rum Trader.

Bekanntgabe der Gewinner im November

Die Auszeichnung wird seit dem Jahr 1997 von der Marketinggesellschaft Partner für Berlin vergeben, um die gehobene Restaurantkultur als Wirtschaftsfaktor der Stadt zu unterstützen. Eine siebte Kategorie mit dem Titel Gastronomischer Innovator wird laut den Verantwortlichen traditionell erst am Tag der Verleihung verkündet. Die finale Bekanntgabe aller Preisträger des Jahres 2026 ist im Rahmen einer festlichen Gala am 7. November 2026 geplant.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Yotam Ottolenghi ist einer der bekanntesten Köche der Welt. In Deutschland wächst die Fangemeinde stetig. Jetzt erschien sein neues Kochbuch - mit einer Grundidee, die nicht nur in der Küche hilft.

In wenigen Tagen stürmen die Massen wieder die Bierzelte auf der Wiesn. Sollen die künftig europaweit vergeben werden? Darum kämpft ein Wirt mit einer ganzen Garde von Anwälten.

Kommendes Wochenende bricht der Ausnahmezustand über München herein. Das 191. Oktoberfest beginnt. Was Besucher wissen sollten über die Zelte, das Bier und die No-Gos.

Vor mehr als 200 Jahren rief König Wilhelm I. von Württemberg nach Missernten und Hunger das Cannstatter Volksfest ins Leben. Schon damals strömten die Menschen zum Wasen - und das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern.

Sechs Münchner Brauereien bieten auf dem Oktoberfest ihr eigenes Festbier an – jedes nach geheimem Spezialrezept gebraut und mit individuellem Geschmack. Und: Das Wiesnbier hat es in sich.

Wolt startet in Berlin ein eigenes Catering-Angebot für Firmenkunden und geplante Veranstaltungen. Im Laufe des Jahres 2027 soll Wolt Catering schrittweise auf weitere deutsche Städte ausgeweitet werden.

Die US-amerikanische Bäckereimarke Cinnabon baut ein Franchisesystem in Deutschland auf. Der erste Standort der CB Germany GmbH soll im Oktober 2026 im Limbecker Platz in Essen eröffnen. Weitere Standorte sind bereits vorgesehen.

Die Wiesn naht - und auch die Rettungskräfte sind vorbereitet. Die Sanitätsstation auf dem Festgelände wappnet sich für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Dabei gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen.

Tim Striegel ist der "Aufsteiger des Jahres 2026" von Der Feinschmecker. Der 25-jährige Koch aus dem Restaurant "Das Philippin" in Rutesheim bei Stuttgart setzte sich bei der Leserwahl gegen sechs weitere junge Talente durch.

Deutschland belegt bei den Rahmenbedingungen für Restaurantgründungen im Vergleich von 20 EU-Märkten Rang sieben. Der Restaurant Launch Report des Metro Marktplatzes weist für Deutschland 99,9 Punkte bei Wettbewerb und Immobilien und 36,9 Punkte bei Gründung und Personal aus.