Nordsee mit neuem Eigentümer

| Gastronomie Gastronomie

Fisch-Systemer Nordsee hat einen neuen Eigentümer. Die HK Food GmbH, eine Tochter der Unternehmensgruppe Theo Müller, und Kharis Capital haben heute eine entsprechende Einigung bezüglich der Akquisition der Nordsee Holding GmbH bekanntgegeben. Mit einem Filialnetz von mehr als 350 Standorten, die meisten davon in Deutschland und in Österreich, ist das 1896 gegründete Unternehmen der größte Systemer im Bereich Fisch und Meeresfrüchte. 

„Wir haben in den vergangenen Jahren permanent in die Weiterentwicklung des Geschäfts der Nordsee investiert. Entsprechend hat Nordsee immer einen positiven Beitrag zum Gesamtergebnis der Unternehmensgruppe Theo Müller geleistet“, wie Heiner Kamps, Aufsichtsratsvorsitzender der Unternehmensgruppe Theo Müller und der Nordsee Holding GmbH erklärte. „Dennoch hatte Nordsee mit ihrem Filialgeschäft immer eine Sonderstellung innerhalb der Unternehmensgruppe. Im Sinne der Fokussierung auf unser Kerngeschäft – die Herstellung von Molkereiprodukten sowie Feinkostsalaten und Dressings – haben wir uns nun entschlossen, das Unternehmen zu veräußern. Das Geschäft ist gut aufgestellt. Deshalb sind wir überzeugt, dass es auch unter dem neuen Eigentümer weiterhin eine positive Entwicklung nehmen wird.“

Daniel Grossmann und Manuel Roumain, Gründungspartner der Kharis Capital, fügten hinzu: „Wir sind ausgesprochen glücklich, die Nordsee auf unserer Plattform führender QSR-Marken willkommen zu heißen. Nordsee bringt ein außerordentliches Erbe und Erfahrung im gesunden Fischsegment mit. Diese Akquisition ist für Kharis Capital ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem führenden Unternehmen im europäischen QSR-Markt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Teams und Franchisenehmern.” Kharis Capital ist ein von Familien finanzierter Investor mit Fokus auf den QSR-Markt. Derzeit kontrolliert Kharis über verschiedene Gesellschaften ca. 550 Restaurants der Marken Burger King, Quick und O’Tacos in Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg und Polen.

Über Nordsee

Die Nordsee GmbH mit Sitz in Bremerhaven wurde 1896 als „Deutsche Dampffischerei-Gesellschaft Nordsee“ von Bremer Reedern und Kaufleuten gegründet und steht seither für Fisch und Meeresfrüchte von höchster Qualität. Heute verfügt das traditionsreiche Unternehmen über mehr als 350 Standorte und ist mit seinen Verkaufskanälen Restaurant, Snack-Shop und Meeresbuffet europaweit führender Anbieter von Fischspezialitäten. Mit insgesamt 6.000 Beschäftigten, davon 165 Auszubildende, werden bei Nordsee jährlich ca. 20 Millionen Kunden bedient und ein systemweiter Umsatz in Höhe von rund 350 Millionen Euro erwirtschaftet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der McChicken wird rund. McDonald’s Deutschland ergänzt sein Hähnchenangebot seit dem 30. September außerdem um zwei befristete McChicken-Varianten, einen weiteren McCrispy, McWings und zwei neue Boxen.

Taco Bell kündigt auf Instagram die Eröffnung seines ersten öffentlich zugänglichen Deutschland-Restaurants für den 3. Oktober in Köln an. Der ursprünglich für den 24. September vorgesehene Start war verschoben worden.

 

ALEX will im Sommer 2028 ein neues Restaurant im Westfield Ruhr Park in Bochum eröffnen. Für den Standort in den geplanten „Wald Terrassen“ sind rund 330 Sitzplätze sowie eine Investition von etwa zwei Millionen Euro vorgesehen.

Am Leipziger Hauptbahnhof eröffnet mit Robyn’s das erste deutsche Robotik-Restaurant. Zwei Roboter bereiten Speisen und Getränke zu, ein Mitarbeiter bestückt die Zutatenmagazine und unterstützt die Gäste.

Im Mai 2027 feiert Starbucks 25 Jahre auf dem deutschen Markt. Zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober blickt das Unternehmen bereits jetzt auf die Entwicklung seiner Kaffeehäuser und die Anpassung an deutsche Vorlieben zurück.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof eröffnet das neue Gastronomie-Ensemble „Français Jour · Soir“. Tagsüber setzt das Konzept auf französische Bistro-Kultur, abends stehen private Veranstaltungen und Dinner im Mittelpunkt.

Mit Smashed Croissants, Abnehmspritzen und Snacks auf die Hand verändert sich unser Essverhalten. Was hinter dem Snacking-Boom steckt, erklärt die Food-Spezialistin und Trendforscherin Karin Tischer.

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.