NRW: Masken für Gäste bei zu wenig Platz in Restaurants

| Gastronomie Gastronomie

Wo nicht ausreichend Abstand eingehalten werden kann, sollen Gäste in Restaurants notfalls Schutzmasken tragen. Man prüfe, diese Regelung in die Corona-Schutzverordnung aufzunehmen, heißt es in einem Papier aus dem Gesundheitsministerium, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. «Es bestehen keine Bedenken dagegen, wenn ab sofort vor Ort so verfahren wird.»

Damit trägt das Ministerium dem Problem Rechnung, dass in Durchgängen in vielen Cafés oder Restaurants keine 1,5 Meter Abstand zu anderen Tischen gehalten werden können. Um das Infektionsrisiko trotzdem nicht zu groß werden zu lassen, sollen Gäste in Innenräumen beim Rein- und Rausgehen, aber auch beim Weg zur Toilette eine Schutzmaske tragen, wenn ansonsten nicht ausreichend Abstand gehalten werden kann. Für Kellnerinnen und Kellner gilt ohnehin eine Maskenpflicht.

Visiere, wie man sie derzeit oft bei Verkäufern sieht, hält das Land nach Ratschlägen des Robert-Koch-Instituts für keine ausreichende Alternative zu Schutzmasken. Da sie nicht eng am Gesicht anlägen, könnten sie die Verbreitung über die Atemluft nicht gleichwertig wie Masken verhindern. Ausnahmen könnten allerdings für Beschäftigte ohne nahen Kundenkontakt gelten.

Zudem präzisierte das Ministerium, welche Betriebe geöffnet werden dürfen: Das gilt unabhängig davon, was sie ausschenken, also nur Getränke oder auch Speisen. Entscheidend sei, dass der Service am Tisch stattfinde - mit den notwendigen 1,5 Meter Abstand von Tisch zu Tisch. Clubs und Discos bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Zuvor hatte es in einigen Kommunen Unklarheiten gegeben, ob Kneipen der Betrieb erlaubt ist.

Daten der Gäste müssen überall registriert und mindestens vier Wochen lang aufgehoben werden, damit sie den Gesundheitsämtern auf Nachfrage bereitgestellt werden können, um Infektionsketten nachzuverfolgen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Rhubarb Hospitality Collection und Unibail-Rodamco-Westfield haben ihre Planungen für zwei Gastronomiebetriebe im Westfield Hamburg-Überseequartier konkretisiert. Das Restaurant Elemente soll am 30. April 2026 eröffnen. Die Dachbar AirBar13 ist laut Mitteilung für einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2026 vorgesehen.

Unbekannte haben ein israelisches Restaurant in München angegriffen, Fensterscheiben zerstört und einen Schaden von mehreren Tausend Euro verursacht. Polizei, Justiz und Betreiber gehen von einem antisemitischen Motiv aus, Politiker zeigen sich entsetzt.

Ob gemeinsam Stricken im Kino, Pub-Quiz spielen oder zusammen Lieder schmettern im Stadion - Events mit Gemeinschaftsgefühl sind in Hessen gefragt. Das kommt auch den Veranstaltern zugute.

Die Pub-Kultur ist den Briten heilig. Nun wagt sich sogar eine deutsche Supermarktkette in das Geschäft - hinter der Idee eines Lidl-Pubs stecken allerdings ungewöhnliche Umstände.

Das Stuttgarter Frühlingsfest naht – und wer aufs Geld achten muss, kann zumindest beim Bierpreis etwas durchatmen. Es soll keine Überraschungen geben, sagen die Wirte.

Am Flughafen Stuttgart ist ein weiteres gastronomisches Angebot gestartet: Casualfood hat im Gatebereich das Konzept Beans & Barley eröffnet. Das teilt der Flughafen in einer Mitteilung mit. Das Selbstbedienungsrestaurant richtet sich nach Angaben des Betreibers an Fluggäste vor dem Abflug und befindet sich im Wartebereich der Gates.

Die Nasa veröffentlicht Details zur Verpflegung der Artemis-2-Crew und weist Spekulationen über ein schwebendes Glas Nuss-Nugat-Creme zurück. Rund 189 Speisen stehen den Astronauten während ihres Flugs zur Auswahl.

Das Hotel The Capra organisiert im Juni 2026 gemeinsam mit dem Yale-Historiker Paul Freedman ein dreitägiges Seminar zur Geschichte der Schweizer Gastronomie. Die Veranstaltung thematisiert die kulinarische Entwicklung von der Belle Époque bis zur Gegenwart.

Von der Küche der Queen auf einen Acker in Darmstadt: Stefan Pappert kochte für rund 100 Gäste Variationen des Edelgemüses bei der offiziellen Eröffnung der Spargelsaison.

Basketball-Star LeBron James eröffnet in seiner Heimatstadt Akron das Restaurant Buckets. Der Betrieb dient gleichzeitig als Ausbildungsstätte für Teilnehmer seines sozialen Förderprogramms.