OAD Europa-Ranking 2023: Alchemist erneut auf Platz 1 / Münchner JAN beste Neueröffnung

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Opinionated About Dining“ hat sein aktuelles Ranking der besten progressiven Restaurants in Europa veröffentlicht. Die Spitzenplätze gehen dabei wie im Vorjahr nach Dänemark, Schweden und ins Baskenland.

das erstplatzierte „Alchemist“ folgen auf Platz 2 und 3 das Stockholmer „Frantzén“ und das baskische „Asador Etxebarri“. Als landesbeste Gourmetadressen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gehen das „Victor’s Fine Dining by Christian Bau“ im Saarland auf Rang 11, das Wiener „Steirereck“ auf Rang 39 sowie das Schloss Schauenstein in Graubünden auf Platz 6 hervor. Den Titel „Beste Neueröffnung“ holt sich das Münchner JAN. Die Verleihung fand mit Spitzenköchen aus ganz Europa in Madrid statt.

Die Top 5

Platz 1 holt sich im dritten Jahr in Folge Kopenhagens Zwei-Sterne-Restaurant Alchemist mit Rasmus Munk am Herd. Platz 2 geht an den Vorjahreszweiten Björn Frantzen vom Stockholmer Drei-Sterne-Restaurant Frantzén, während sich auf dem dritten Platz Victor Arguinzonizs baskisches Restaurant Asador Etxebarri behauptet. „Der Wiederholungserfolg dieser Spitzengruppe zeigt die Ausnahmeklasse, in der sich diese Restaurants bewegen. Die kulinarischen Erlebnisse, die Gäste dort haben, sind einfach einmalig und wirken lange nach”, meint Plotnicki. Auf Platz 4 steigt das Bagá von Pedro Sánchez auf, dicht gefolgt vom Desde 1911, dem höchsten Aufsteiger des Rankings auf Platz 5.

Beste Neueröffnung

Der Titel für das beste neue Restaurant in Europa geht 2023 nach Deutschland: Jan Hartwig steigt mit dem JAN auf Platz 133 des Gesamtrankings ein, nachdem das Restaurant erst im Oktober 2022 in München eröffnet hat. „Mit Neueröffnungen wie dem JAN, aber auch Tohru in der Schreiberei und den Neubesetzungen im Alois und Tantris freue ich mich, dass sich München wieder zu einem spannenden Reiseziel für Foodies mausert“, so OAD-Gründer Steve Plotnicki. 

Deutschsprachiger Raum

Bestes Restaurant im deutschsprachigen Raum bleibt das Schweizer Schloss Schauenstein von Andreas Caminada und Marcel Skibba auf Rang 6, gefolgt vom Victors Fine Dining by Christian Bau im Saarland auf Platz 11. Aus Deutschland sichern sich zehn Adressen einen Platz in der Bestenliste, darunter das Berliner Ernst (18), das Vendôme in Bergisch-Gladbach (46), das Essigbrätlein in Nürnberg (49) sowie das Münchner Atelier (55) und das Berliner Restaurant Tim Raue (84).

Österreich ist mit insgesamt fünf Restaurants vertreten, darunter das Steirereck von Heinz Reitbauer auf 31 sowie Österreichs einzigem Dreisterner, dem Amador von Juan Amador, auf Platz 67. Als Vertreter der zeitgenössischen Restaurants in der Schweiz sind neben dem Schloss Schauenstein (6) in diesem Jahr das Memories von Sven Wassmer auf 50 und das Fokus Atelier auf 111 platziert. Plotnicki bestätigt: „Die Bewegung der modernen Alpenküche in der Schweiz ist für mich eine der besten Entwicklungen der letzten Jahre. Adressen wie das Schloss Schauenstein und das Memories bieten Menschen authentische Erlebnisse und gleichzeitig die Gelegenheit, die wunderbare Landschaft in den Bergen zu genießen.“

Verleihung in Madrid

Das Desde 1911 ging 2023 als höchster Aufsteiger aus den Bewertungen hervor und wurde als Schauplatz für die diesjährige Verleihung auserkoren. Zu den sieben Spitzenköchen, die neben Diego Murciego das Zehn-Gänge-Menü mit Meeresfrüchten zubereiteten, gehörten Massimiliano Delle Vedove (Smoked Room, Madrid); Eneko Atxa (Azurmendi, Vizcaya); Paco Morales (Noor, Córdoba); Hugo Muñoz (Ugo Chan, Madrid); Nacho Manzano (Asturien); Quique Dacosta (Deessa, Madrid); und Rafa Zafra (Estimar, Madrid und Barcelona). Das Gala-Dinner war eine Hommage an die spanische Gastronomie und Fischküche ihrer Heimat und verwendete die besten Meeresfrüchte, die es in Madrid gibt.


 

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