Österreich: Raststättenbetreiber Rosenberger pleite

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Der österreichische Autobahn-Raststättenbetreiber Rosenberger ist in die Insolvenz gerutscht. Betroffen sind 17 Raststätten und 600 Arbeitsplätze. Laut österreichischer Arbeiterkammer warten hunderte Beschäftigte auf ihre Novemberlöhne und Weihnachtsgelder.

Der Standard berichtet, dass auch ein größerer Lieferant nicht bezahlt werden konnte. Der Verein Creditreform beziffert die Verbindlichkeiten mit rund 12 Millionen Euro. Jetzt hat das Unternehmen einen Insolvenzantrag mit dem Ziel gestellt, die Raststättengruppe zu sanieren, Arbeitsplätze zu sichern und eine Lösung für den Fortbestand der Rosenberger-Gruppe zu ermöglichen.

Das 1972 von Heinz J. Rosenberger gegründete Unternehmen kämpf schon seit einiger Zeit mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Der Standard berichtet, dass  schon vor einem Jahr eines Nachlasses der Banken bedurfte, um Rosenberger am Leben zu erhalten. In den vergangenen viereinhalb Jahren türmten sich insgesamt 13 Millionen Euro Schulden auf, weiß ebenfalls der Standard zu berichten. Rosenberger will jetzt auch mit Hilfe der Lieferanten und die Insolvenz meistern.

Die Rosenberger-Unternehmensgruppe besteht aus der Rosenberger Tankstellen GmbH und der Rosenberger Restaurant GmbH, die jeweils 100-prozentige Töchter der Rosenberger Holding sind. Die drei Gesellschafter der Rosenberger Holding GmbH sind nach Unternehmensangaben Jiang Haiping, Liu Xudon und Liu Wen-Yi. Die Betriebe der Marke Landzeit des Gastronomen Wolfgang Rosenberger stehen in keinem Zusammenhang mit den Rosenberger-Betrieben und sind nicht betroffen. 


 

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