Ötztaler Stube im Das Central in neuem Glanz

| Gastronomie Gastronomie

Das Gourmetrestaurant Ötztaler Stube im Fünf-Sterne-Hotel Das Central in Sölden startet zur Wintersaison 2025/26 mit einem renovierten Interieur. Das Haus, das kürzlich mit der vierten Gault&Millau Haube ausgezeichnet wurde, zielt darauf ab, den traditionsreichen Charakter mit einer modernen Eleganz zu verbinden. Das Küchenteam steht weiterhin unter der Leitung von Stefan Speiser.

Fusion aus Tradition und zeitgenössischem Design

Die Renovierung der Ötztaler Stube, die seit 1969 besteht, legt den Fokus auf die Wahrung des authentischen Charakters bei gleichzeitiger Modernisierung. Die prägnanten Zirbenholz-Elemente, die das traditionelle Flair des Raumes bestimmen, bleiben erhalten. Diese werden durch dunkle Akzente und klare Glasflächen ergänzt, die gezielte Kontraste setzen.

Im Zuge der Umgestaltung wurden die früheren umlaufenden Sitzbänke weitgehend durch freistehende Tische mit komfortablen Stühlen ersetzt. Lediglich die Eckbank am Familientisch bleibt, in modernisierter Form, als Verweis auf die Hausgeschichte erhalten. Ein zentrales Element im Raum bildet nun ein ovaler Tisch, der von einer goldenen Leuchte akzentuiert wird. Darüber hinaus wurden dezente Lodenstoffe integriert, welche die Raumakustik verbessern und die Optik aufwerten sollen.
 

Alpine Kochkunst auf Vier-Hauben-Niveau

Die Ötztaler Stube gilt als das einzige Sterne-Restaurant in Sölden und ist nunmehr mit vier Hauben ausgezeichnet. Seit über fünf Jahrzehnten wird hier eine Küche umgesetzt, die alpine Wurzeln mit visionärer Kochkunst verbindet.

Küchenchef Stefan Speiser führt das kulinarische Team. Er wird dabei von Souschefin Julia Gutenbrunner und Chef Pâtissier Jakob Szedonja unterstützt. Die Küchenlinie zeichnet sich durch die Verschmelzung regionaler und saisonaler Zutaten mit internationalen Einflüssen und innovativen Zubereitungsmethoden aus. Im Service sorgt Restaurantleiter Marcel Altmann für die präzise abgestimmte Gastlichkeit. Das Angebot für Gäste umfasst die Wahl zwischen einem 5- oder 7-Gang-Dinner.

Die Weinkompetenz des Hauses wird durch einen Weinkeller unterstrichen, der 30.000 Flaschen beherbergt und regelmäßig Schauplatz etablierter Wein-Events ist.

Ein Ort mit historischer Bedeutung

Die Ötztaler Stube im Das Central wird in der Pressemitteilung nicht nur als Gourmet-Restaurant beschrieben, sondern auch als Schauplatz für besondere Begegnungen und Entscheidungen. Hier wurden in der Vergangenheit weitreichende Projekte für die Region initiiert, darunter das ice Q, die Gletscherstraße und der PINO 3000, welche heute als untrennbar mit dem Hotel und dem Ötztal verbunden gelten.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein US-Franchisenehmer von Pizza Hut fordert mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind Vorwürfe gegen das KI-System Dragontail, das laut Klage zu Problemen bei Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit geführt haben soll.

Das geplante Restaurant von Spitzenkoch Thomas Bühner im Westfield Hamburg-Überseequartier wird nicht eröffnet. Nach Angaben des Kochs zog sich ein wichtiger Investor kurzfristig aus dem Projekt zurück.

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.