Oktoberfest: Millionen-Trinkgelder für Bedienungen erwartet

| Gastronomie Gastronomie

Das Oktoberfest steht vor der Tür und verspricht den Bedienungen in den Festzelten beträchtliche Einnahmen durch Trinkgelder. Eine aktuelle SumUp-Prognose deutet darauf hin, dass allein durch das Aufrunden von Rechnungen Millionen von Euro zusätzlich an die Mitarbeiter fließen könnten. 

5,25 Millionen Euro allein durch Aufrunden

Basierend auf den Konsumzahlen des Vorjahres und den angekündigten Bierpreisen für 2025 hat SumUp eine detaillierte Trinkgeldprognose erstellt. Bei einem durchschnittlichen Maßpreis von 15,25 Euro könnte das einfache Aufrunden auf 16 Euro – was etwa fünf Prozent Trinkgeld entspricht – rund 5,25 Millionen Euro für die Bedienungen der Wiesn bedeuten. Sollten die Gäste im Schnitt zehn Prozent Trinkgeld geben, würde die Summe sogar über 10 Millionen Euro liegen.

Digitale Bezahlung am Tisch erleichtert Trinkgeldgabe

Die Digitalisierung macht auch vor den Festzelten nicht halt. Durch eine Kooperation zwischen SumUp und Meinfest wird es den Bedienungen in vielen Zelten dieses Jahr ermöglicht, direkt am Tisch abzurechnen. Diese Neuerung dürfte den Bezahlvorgang nicht nur beschleunigen, sondern auch die Hemmschwelle für das Trinkgeldgeben bei Kartenzahlung senken.

Das Oktoberfest zieht Besucher aus aller Welt an. Während die Trinkgeldkultur bei internationalen Gästen stark variiert – Amerikaner sind oft großzügiger, Chinesen kennen die Praxis teils kaum – müssen sich die Bedienungen auf diese kulturellen Unterschiede einstellen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die meisten Gourmetrestaurants seien weniger gefragt als noch vor einigen Jahren, erklärt Gusto-Gründer Markus Oberhäußer und verweist auf ein Überangebot an Fine-Dining-Konzepten. Zum Koch des Jahres kürt der Restaurantführer Sebastian Obendorfer vom Eisvogel in Neunburg vorm Wald.

True Food Kitchen hat ein Chapter 11-Verfahren beantragt und zwölf Restaurants geschlossen. Die US-Kette, an der Oprah Winfrey weiterhin beteiligt ist, betreibt noch 34 Standorte und plant einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess.

Am 2. November verkündet der Michelin Guide Schweiz seine Restaurantauswahl für das Jahr 2026. Die Zeremonie findet dieses Jahr auf fast 1.500 Metern Höhe in Andermatt in den Schweizer Alpen statt.

Das Münchner Oktoberfest ist ein Millionen-Spektakel. Doch noch nie war so viel los wie in diesem Jahr. Von einer «Gute-Laune-Wiesn» spricht die Stadt - doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten.

Paris führt das Streetfood-Ranking von Radical Storage vor Athen und Thessaloniki an. Die Untersuchung aus April 2026 vergleicht 6.897 Betriebe und berücksichtigt unter anderem Anbieterdichte, Preise und Bewertungen.

Napoli on the Road in London führt die Rangliste 50 Top Pizza World 2026 vor Una Pizza Napoletana in New York und Confine in Mailand an. Pizza Zulu in Fürth erreicht als einziger deutscher Betrieb Platz 33.

Das Münchner Oktoberfest ist bisher ausgesprochen gut besucht. Bis inklusive Mittwoch kamen 5,2 Millionen Besucher, wie aus anonymisierten Mobilfunkdaten hervorgeht. Das waren rund 700.000 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Das «Fogón Asado» in Buenos Aires steht in der jährlichen Tripadvisor-Rangliste ganz oben in der weltweiten Gunst der Restaurantbesucher. In dem Grilllokal wird Fleisch ähnlich wie Wein verkostet.

Der McChicken wird rund. McDonald’s Deutschland ergänzt sein Hähnchenangebot seit dem 30. September außerdem um zwei befristete McChicken-Varianten, einen weiteren McCrispy, McWings und zwei neue Boxen.

Taco Bell kündigt auf Instagram die Eröffnung seines ersten öffentlich zugänglichen Deutschland-Restaurants für den 3. Oktober in Köln an. Der ursprünglich für den 24. September vorgesehene Start war verschoben worden.