OpenTable zeigt Gastro-Trends und Erkenntnisse aus dem Jahr 2022 auf

| Gastronomie Gastronomie

OpenTable zieht Bilanz. Das Das Reservierungs-Tool leitet, basierend auf seinen Daten, positive Trends für die Gastronomie im Jahr 2022 ab. Wichtigste Erkenntnis: Die Deutschen wollen auf kulinarische Erlebnisse nicht verzichten. Sie lieben Zweisamkeit am Tisch, gehen trotz der aktuellen Wirtschaftslage mehr als vor der Pandemie auswärts essen - vor allem samstags - und probieren neue Küchen aus.

Trends und Erkenntnisse für das Jahr 2022 finden Sie im folgenden Überblick:​​​​​​

  • Zahl der platzierten Gäste und Online-Buchungen übersteigen Vor-Pandemie-Niveau:
    Vom 1. Januar bis zum 31. Oktober 2022 gab es einen Anstieg der platzierten Gäste um
    89 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (Anstieg um 29 Prozent im Vergleich zu 2019). Im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie 2019 stieg die Zahl der Gäste, die online einen Sitzplatz buchen, um 76 Prozent.
     
  • Aufstrebende kulinarische Hotspots: Die Top 5 der aufstrebenden gastronomischen Städte in Deutschland, die den größten Zuwachs an platzierten Gästen im Vergleich zu 2019 registrierten, sind: Ulm (215 Prozent), Dortmund (97 Prozent), Rosenheim (75 Prozent), Baden-Baden (74 Prozent) und Augsburg (74 Prozent)*.
     
  • Wochenende zu zweit im Restaurant:  Die Deutschen gehen samstags häufiger auswärts essen, und zwar am liebsten zu zweit**. Der beliebteste Wochentag zum Essengehen ist der Samstagmit 34 Prozentmehr Sitzplatzreservierungen im Vergleich zu 2019, gefolgt von Freitag (+33 Prozent), Sonntag (+29 Prozent) und Mittwoch (+24 Prozent).
     
  • 135 verschiedene Küchengenossen die Gäste***: Die beliebteste Küche des Jahres 2022 ist die deutsche Küche, und Top-Trendküchen sind die moderne Asiatische Küche (111 Prozent), gefolgt von der modernen Europäischen (84 Prozent) und mexikanischen Küche (53 Prozent)****.
     
  • Tag mit größtem Zuwachs an platzierten Gästen: Halloween. Der 31. Oktober verzeichnete einen Anstieg von 102 Prozent im Vergleich zum selben Tag im Jahr 2019.

"Aus den Daten geht klar hervor, dass die deutschen Gäste nach wie vor ein starkes Bedürfnis haben, auswärts zu essen und neue Küchen an verschiedenen Orten im Land zu probieren. Trotz des makroökonomischen Gegenwinds, mit dem sich Gäste und Gastronomen konfrontiert sehen, ist es ermutigend, dass die Menschen immer noch gemeinsam essen gehen und das Beste aus der Vielfalt der kulinarischen Erlebnisse machen wollen, die die deutsche Gastronomieszene zu bieten hat. Wir sind gespannt, was das Jahr 2023 für die Branche bringen wird und hoffen, dass sie sich weiter erholt und weitere positive Trends aufzeigt", sagt Daniel Simon, OpenTable Country Manager Deutschland.


Methodik
OpenTable untersuchte Sitzplatzreservierungen aus Online-, Telefon- und Vor-Ort-Reservierungen vom 1. Januar bis zum 31. Oktober 2022 und verglich sie mit dem gleichen Zeitraum in den Jahren 2019 und 2021, sofern angegeben.
*Städte mit mindestens 100.000 Gästen im Jahr 2019.
**OpenTable untersuchte die Sitzplatzreservierungen aus Online-, Telefon- und Vor-Ort-Reservierungen vom 1. Januar bis 31. Oktober 2022 und verglich sie mit demselben Zeitraum im Jahr 2019.
***OpenTable untersuchte die Anzahl der Küchen, die vom 1. Januar bis zum 31. Oktober 2022 mindestens einen Gast hatten.
****Küchen, die im Jahr 2019 mindestens 100.000 Gäste hatten.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Taco Bell bereitet den Markteintritt in Polen vor. Die Eröffnung des ersten Standortes ist für das vierte Quartal 2026 geplant. Für die Umsetzung der Expansionspläne kooperiert die Marke mit dem Unternehmen AmRest

Warum professionelle Lebensmittelsicherheit gerade in der Bio-Gastronomie eine zentrale Rolle spielt, erklärt Dennis Gasper. Er ist zertifizierter Experte für Bio-Gourmet-Ernährung und Gesundheitsprävention und leitet seit 2024 die Küche im „Kesslers Walsereck“.

Eine Umfrage im Auftrag von OpenTable zeigt eine hohe Nachfrage nach Außengastronomie im Sommer 2026. Besonders Biergärten, Public Viewing und hundefreundliche Angebote beeinflussen laut den Daten die Restaurantwahl.

Sollen die Wiesn-Zelte wirklich europaweit ausgeschrieben werden? Mit einem entsprechenden Vorstoß sorgt ein Münchner Wirt für Wirbel. Im ersten Anlauf ist er gescheitert. Doch der Streit ist keineswegs beendet. 

Svea Marie Kropp aus dem Hamburger Hotel The Fontenay hat den Rudolf Achenbach Preis 2026 gewonnen. Das Finale des Nachwuchswettbewerbs fand in der Frankfurter Naxoshalle statt.

Die internationale Themenwoche „Türkische Küche“ ist mit einem Auftaktdinner für rund 120 Gäste in Berlin gestartet. Die Veranstalter nutzen die Initiative, um die kulinarische Tradition der Türkei und deren historische Entwicklung vorzustellen.

Die Vereinigung Jeunes Restaurateurs Deutschland feiert ihr 35-jähriges Bestehen. Das Netzwerk setzt neben dem internen Wissensaustausch verstärkt auf politische Präsenz im Deutschen Bundestag und die Förderung von Jugendprojekten.

Zum Mittagessen eine Currywurst mit Pommes und Mayo? Die einen finden das lecker, die anderen ungesund. Einer Statistik zufolge sank Jahr für Jahr das Interesse an diesem Klassiker-Gericht. Bis jetzt.

Ob Fischstäbchen, Rinderroulade oder Linsensuppe: In Zeiten des demografischen Wandels sieht sich der deutsche Tiefkühlkost-Caterer Apetito langfristig auf Wachstumskurs. Der Fachkräftemangel ist Rückenwind für das Tiefkühlgeschäft.

Im Frankfurter Zoo haben die Bauarbeiten für ein neues, barrierefreies Zoorestaurant begonnen, das Ende 2027 eröffnen soll. Das zweigeschossige Gebäude entsteht zentral am Spielplatz und wird auch für externe Veranstaltungen nutzbar sein.