Opus V in Mannheim bringt Sterneküche nach Hause

| Gastronomie Gastronomie

Das Sternerestaurant Opus V in Mannheim geht jetzt einen Schritt weiter als das übliche Delivery-Geschäft und bringt seine Zwei-Sterne-Küche in alle Esszimmer des Landes. Perlhuhn, fermentierter Spargel oder Pateis de Nata werden kühlfrisch verpackt und durch das Startup voilà innerhalb von 24 Stunden via Express- und Frischeversand in Kiel, Wiesbaden oder Bad Aibling zugestellt. Gegründet wurde das Home Fine Dining Portal von zwei ehemaligen Mannheimer Studenten.

Seit Sommer 2020 verantwortet Dominik Paul die Küche des Opus V. Er etablierte einen neuen Küchenstil und verteidigte auf Anhieb die zwei Michelin-Sterne des Restaurants. Damit die Gäste auch während der Pandemie die Küche genießen konnten, bot er mit Erfolg seine Menüs zur Abholung im Mannheimer Stadtgebiet an.

Ab August werden die Boxen deutschlandweit geliefert. „Wir freuen uns über die Kooperation mit voilà“ sagt Fabian Engelhorn, CEO von engelhorn. „Unsere Gäste kommen von überall her. Sie können sich nun das Opus V jederzeit sozusagen nach Hause holen und für uns ergibt sich die zusätzliche Möglichkeit, neue Gäste zu begeistern.“

Die beiden voilà Gründer Julius Wiesenhütter und Florian Berg sind keine Unbekannten in der Stadt. Beide haben an der hiesigen Universität BWL studiert und die Rhein-Neckar Metropole schätzen gelernt - und deren Küche ebenso. Mit dem Anspruch alle Food Liebhaber des Landes mit Sterneküche zu verwöhnen, gingen beide nach Gründung von voilà in den Austausch mit vielen Sternerestaurants des Landes, darunter auch dem Opus V. "Wir haben in den Gesprächen mit engelhorn und dem Opus V direkt gemerkt, dass wir dieselben Ziele verfolgen: Sich auch in weiter Ferne ein besonderes Restaurant-Erlebnis ermöglichen – das wird im Opus V jetzt wahr”, sagt Julius Wiesenhütter.

Die Menüs der Mannheimer und die weiteren Sterneköche aus Berlin, Düsseldorf oder Paris lassen sich online bestellen. Frisch zubereitet und kühlfrisch verpackt werden die Boxen direkt aus den Restaurants in ganz Deutschland versendet, wo das Wunschmenü fertiggestellt werden muss. Eine auf das Menü abgestimmte Musikliste sowie Weinbegleitung runden auf Wunsch das Erlebnis ab. Der Preis für das Menü liegt zwischen 40 und 100 Euro pro Person.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.