Ordnungsamt und Polizei kontrollieren nachts auf Berliner Party-Meile

| Gastronomie Gastronomie

Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel hat seine Ankündigung verstärkter Kontrollen wahr gemacht: In der Nacht auf Samstag waren Mitarbeiter des Ordnungsamts und der Polizei auf der Partymeile in Berlin-Mitte um die Torstraße unterwegs. 50 Ordnungswidrigkeiten wurde angezeigt, wie eine Polizeisprecherin am Samstag sagte. Einige der Vorwürfe: Einzelne Menschen hätten den in der Corona-Zeit vorgeschriebenen Abstand zu anderen nicht eingehalten, teils hätten die Betriebe kein Hygienekonzept vorlegen können, keine ordnungsgemäßen Anwesenheitslisten geführt oder die Hygienevorschriften nicht ausgehängt.

Die sechs Mitarbeiter des Ordnungsamtes kontrollierten demnach in drei Bars und drei Spätkaufgeschäften. Begleitet wurden sie von fünf Polizisten, die eine Strafanzeige wegen der Beleidigung eines Ordnungsamt-Mitarbeiters aufnahmen. Auch Bezirksbürgermeister von Dassel (Grüne) war dabei und verschaffte sich Eindrücke. Die Gruppe war laut Polizei zwischen 21.30 Uhr und 1.00 Uhr morgens in der Brunnenstraße, Torstraße und dem Weinbergsweg unterwegs.

Nachdem mindestens zehn Gäste eines Lokal unter dem Berliner Fernsehturms positiv auf das Coronavirus getestet wurden, hatte von Dassel am Mittwoch verstärkte Kontrollen angekündigt. Bei Verstößen würden «Bußgelder in der maximal rechtlich zulässigen Höhe» verhängt. In einem Offenen Brief an Inhaber von Bars, Kneipen und Restaurants in Mitte forderte er unter anderem, bei den Gästen ausnahmslos die in der Corona-Pandemie geltenden Abstands- und Hygieneregeln durchzusetzen sowie Schutzmaßnahmen konsequent zu befolgen.

«Und führen Sie bitte verlässliche Kontaktlisten, damit alle Ihre Besucher informiert werden können, wenn sich eine infizierte Person in Ihrem Lokal aufgehalten hat», forderte von Dassel. Bei dem Lokal unter dem Fernsehturm war dies dem Bezirksamt zufolge nicht der Fall. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vor mehr als 200 Jahren rief König Wilhelm I. von Württemberg nach Missernten und Hunger das Cannstatter Volksfest ins Leben. Schon damals strömten die Menschen zum Wasen - und das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern.

Sechs Münchner Brauereien bieten auf dem Oktoberfest ihr eigenes Festbier an – jedes nach geheimem Spezialrezept gebraut und mit individuellem Geschmack. Und: Das Wiesnbier hat es in sich.

Wolt startet in Berlin ein eigenes Catering-Angebot für Firmenkunden und geplante Veranstaltungen. Im Laufe des Jahres 2027 soll Wolt Catering schrittweise auf weitere deutsche Städte ausgeweitet werden.

Die US-amerikanische Bäckereimarke Cinnabon baut ein Franchisesystem in Deutschland auf. Der erste Standort der CB Germany GmbH soll im Oktober 2026 im Limbecker Platz in Essen eröffnen. Weitere Standorte sind bereits vorgesehen.

Die Wiesn naht - und auch die Rettungskräfte sind vorbereitet. Die Sanitätsstation auf dem Festgelände wappnet sich für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Dabei gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen.

Tim Striegel ist der "Aufsteiger des Jahres 2026" von Der Feinschmecker. Der 25-jährige Koch aus dem Restaurant "Das Philippin" in Rutesheim bei Stuttgart setzte sich bei der Leserwahl gegen sechs weitere junge Talente durch.

Deutschland belegt bei den Rahmenbedingungen für Restaurantgründungen im Vergleich von 20 EU-Märkten Rang sieben. Der Restaurant Launch Report des Metro Marktplatzes weist für Deutschland 99,9 Punkte bei Wettbewerb und Immobilien und 36,9 Punkte bei Gründung und Personal aus.

Im Leipziger Hauptbahnhof eröffnet am 16. September Robyn’s mit einer automatisierten Küche. Nach der Bestellung am Terminal übernimmt ein Robotiksystem zentrale Schritte der Zubereitung und kocht die Gerichte vor Ort.

Big Squadra eröffnet ihren dritten Standort in Berlin im historischen Kranzler Eck am Kurfürstendamm. Im November startet das neue Lokal unter dem Namen Circolo Popolare in der bekannten Rotunde des Gebäudes aus den 1950er-Jahren.

Vom 19. September bis 4. Oktober 2026 findet in München das Oktoberfest statt. Auswertungen von Amadeus Travel Intelligence dokumentieren dabei signifikante Verschiebungen bei den internationalen Herkunftsmärkten und dem Buchungsverhalten der Flugreisenden.