Podcast mit Michael Käfer – Wie der Großgastronom mit Krisen und Chancen umgeht

| Gastronomie Gastronomie

Mit gerade einmal 26 Jahren eröffnete Michael Käfer die Nobeldisco P1, die ihn schlagartig berühmt machte. Und auch in den kommenden Jahrzehnten bewies er viel unternehmerisches Geschick. Wie er mit Krisen umgeht und wie zeitgemäß große Küchenbrigaden sind, verrät Käfer im ROLLING PIN-Podcast.

Bereits 1988 stieg die heutige Gastro-Größe Michael Käfer in die Geschäftsführung ein und zeigte von Anfang an seine unternehmerische Risikofreude. Und dass, obwohl sein Onkel Helmut Käfer und sein Vater Gerd die Unternehmensgruppe eigentlich an einen Investor verkaufen wollten. Michael Käfer nahm kurzerhand selbst einen Kredit auf und packte mit an. Und das mit großem Erfolg, denn Mitte der 1990er übernahm Käfer schließlich die Einzelsparten der Gruppe: vom Feinkosthandel über den Party-Service bis hin zu allen gastronomischen Betrieben und der legendären Käfer Wies'n Schänke am Oktoberfest.

 

Podcast mit Michael Käfer – Wie der Großgastronom mit Krisen und Chancen umgeht hier hören:

2006 wurde Michael Käfer alleiniger Geschäftsführer der gesamten Unternehmensgruppe und musste sich in den vergangenen 16 Jahren vielen Herausforderungen stellen. Die Digitalisierung, der Klimawandel und der Fachkräftemangel gingen auch an den Gastronomen nicht vorbei – von Corona und geopolitischen Umwälzungen ganz zu schweigen.

Wie Michael Käfer Krisen meistert, was er von großen Küchenbrigaden hält und was sein neuer Berufstitel des Chief Emotional Officers genau bedeutet, verrät der Feinkost-Händler und Oktoberfest-Wirt im ROLLING PIN-Podcast.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz feiert sein 25-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Remastered“ interpretiert Küchenchef Marco Müller prägende Gerichte der vergangenen Jahrzehnte neu und startet damit in ein Jubiläumsjahr voller internationaler Gastauftritte.

Evakuierungspläne fehlten, ein Feuerlöscher war nicht markiert: Jahre vor der Silvesterparty-Katastrophe wurden Mängel moniert. Was hat die Gemeinde versäumt?

In Berlin-Kreuzberg verbindet das neue Restaurant Fukagawa das kulinarische Erbe japanischer Ramen-Kultur mit französischer Kochkunst. Unter der Leitung von Leonardo Donati und Felix Thoms entstand ein Fine-Dining-Konzept, das traditionelle Brühen und hochwertige Produkte neu interpretiert.

Der Österreichische Bauernbund fordert eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel in der Gastronomie. Damit sollen Transparenz bei Fleisch, Milch und Eiern geschaffen und die heimischen Landwirtschaftsbetriebe im Wettbewerb gestärkt werden.

Lieferando ruft zur Abstimmung für die jährlichen Awards auf. Neben klassischen Gastronomiebetrieben in 16 nationalen und 50 lokalen Kategorien rücken in diesem Jahr verstärkt Lebensmittelhändler und Floristen in den Fokus.

McDonald’s Deutschland startet im Januar 2026 eine neue Werbeplattform für großformatige Burger. Mit Fokus auf Rohstoffe aus deutscher Erzeugung und zeitlich befristete Rezepturen, wie den Big Gouda, zielt das Unternehmen bis Ende April auf Kunden mit hohem Sättigungsbedarf ab.

Die Brasserie Colette feiert zehnjähriges Bestehen und führt an den Standorten Berlin, München und Konstanz ein neues, flexibleres Speisekartenkonzept ein. Im Fokus stehen individuell zusammenstellbare 4-Gang-Menüs und eine verstärkte Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.

60 seconds to napoli spendiert ihrem ältesten Standort in Leipzig eine umfassende Modernisierung. Innerhalb einer dreiwöchigen Umbauphase wird das Restaurant an das aktuelle Markendesign angepasst. Die Wiedereröffnung ist für den 24. Januar 2026 geplant.

Das einst als virtuelle Marke gestartete Pizza-Konzept Milano Vice baut seine physische Präsenz in Berlin weiter aus. Mit der Eröffnung einer neuen Filiale in Moabit besetzt das Unternehmen erstmals einen Standort im Berliner Westen. Der Einzug in den Stadtteil Moabit bringt sogleich den dritten eigenen Store des Unternehmens mit.

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe bietet mit dem digitalen Unterweisungsplaner ein kostenfreies Hilfsmittel an, um Mitarbeiterunterweisungen rechtssicher zu planen und zu dokumentieren. Das Werkzeug soll Betriebe dabei unterstützen, Ausfallzeiten zu minimieren und organisatorische Abläufe in der Arbeitssicherheit zu vereinfachen.