Polizei-Großeinsatz in Shisha-Bars - Clanmilieu

| Gastronomie Gastronomie

Mehr als 200 Einsatzkräfte sind am Freitagabend zu einer Kontrolle von Shisha-Bars und Lokalen in Berlin-Wedding ausgerückt. Es gehe darum, Strukturen krimineller Clans zu erhellen und Straftaten aufzuklären, sagte ein Polizeisprecher. An dem Einsatz seien auch Kollegen vom Landeskriminalamt, vom Bundeskriminalamt, vom Zoll und von Finanzämtern beteiligt.

Die Beamten schlossen ein Wettbüro und beschlagnahmten mehrere Spielautomaten. Außerdem stellten sie einige Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz fest. Mehr Einzelheiten gaben die Behörden erst einmal nicht bekannt.

Per Twitter hatte die Polizei mitgeteilt: «Stadtweit den Kontrolldruck auf kriminelle Strukturen zu erhöhen heißt auch, dass wir nach gestern (Steglitz/Zehlendorf und Schöneberg) heute nochmal in Berlin-Mitte unterwegs sind.»

Rund 100 Beamte waren am Donnerstagabend im Einsatz gewesen. Darunter seien Spezialisten für Gewerbedelikte, Menschenhandel und Aufenthaltsrecht gewesen, hatte es geheißen. Vor allem Shisha-Bars in Steglitz, Zehlendorf, Tempelhof und Schöneberg standen dabei im Fokus der Kontrollen. Zwei Lokale wurden geschlossen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Bundesverband der Systemgastronomie hat die Jury für den Branchenpreis 2026 vorgestellt und die Bewerbungsfrist bis zum 4. Mai verlängert. Die unabhängige Runde bewertet Konzepte aus der Branche, die im September in München ausgezeichnet werden.

Das neue Frankfurter Hotel Kennedy 89 hat sein Restaurant Eighty Nine eröffnet, das levantinische Küche mit regionalen Einflüssen kombiniert. Unter der Leitung von Küchenchef Philipp Grosser setzt der Betrieb auf gemeinschaftliche Speisekonzepte und regionale Partnerschaften.

Der aktuelle Fitness-Check für die österreichische Gastronomie weist eine leichte Umsatzstabilisierung aus, die jedoch primär auf Preiserhöhungen basiert. Hohe Mitarbeiterkosten und Frequenzen unter dem Vorkrisenniveau belasten die Branche weiterhin.

Die Gastro-Marke Gustavo Gusto hat, gemeinsam mit dem Automatenhersteller Stüwer, ein neues Vertriebsmodell vorgestellt. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der sogenannte „Gustavomat“ als automatisierter Pizzaautomat künftig den Verkauf von Tiefkühlpizza rund um die Uhr ermöglichen.

Nach dem angekündigten Markteintritt von Taco Bell werden erste konkrete Ausbaupläne bekannt. Laut Medienberichten sind unter anderem mindestens 15 Standorte in Bayern vorgesehen.

Die Burgermeister-Gruppe hat nach eigenen Angaben mit der Eröffnung ihres 30. Standorts einen weiteren Expansionsschritt vollzogen. Der neue Betrieb befindet sich in München und wurde am 12. April 2026 in der Türkenstraße eröffnet, wie das Unternehmen mitteilt.

Wie Restaurantbetreiber die Mindestlohnerhöhung auf 13,90 Euro 2026 in ihrer Preiskalkulation richtig berücksichtigen – mit konkreten Methoden, Faustregeln und Kommunikationstipps für faire Preise.

Im Wuppertaler Luisenviertel bietet das Restaurant „Al Moudyaf“ nach Berichten von Talzeit und Bild regelmäßig kostenlose Mahlzeiten für Bedürftige an. Betreiber Ahmad Daoud bewirtet demnach auch Gäste ohne Geld und stellt ihnen eine Speisekarte ohne Preise zur Verfügung.

Bei den Halbfinals des Rudolf Achenbach Preises 2026 sind nach Angaben der Veranstalter insgesamt sechs Nachwuchsköche für das Finale ermittelt worden. Die Wettbewerbe fanden in Düsseldorf, Fulda und Osnabrück statt. Insgesamt 24 Auszubildende nahmen daran teil, nachdem sie zuvor aus mehr als 70 Bewerbern ausgewählt worden waren.

Das Maschseefest 2026 in Hannover startet in diesem Jahr bereits am 22. Juli mit angepassten Öffnungszeiten. Die Veranstalter präsentieren zudem eine neu besetzte Foodmeile mit zusätzlichen kulinarischen Konzepten.