Premiere in Philadelphia: US-Stadt richtet erstmals Sterne-Verleihung aus

| Gastronomie Gastronomie

Am 18. November 2025 wird die Stadt Philadelphia zum ersten Mal Gastgeberin der Verleihungszeremonie des Michelin Guide Northeast Cities. Im Kimmel Center for the Performing Arts werden die begehrten Michelin-Sterne sowie weitere Auszeichnungen an Restaurants aus Philadelphia, Boston, Chicago, New York City und Washington D.C. verliehen.

Philadelphia feiert doppelte Premiere

Die Veranstaltung ist eine doppelte Premiere für Philadelphia. Zum einen findet die Verleihung des renommierten Guides erstmals in der Stadt statt. Zum anderen werden die Restaurants von Philadelphia zum ersten Mal im Michelin Guide bewertet und ausgezeichnet.

Gregg Caren, Präsident und CEO des Philadelphia Convention & Visitors Bureau, betont die Bedeutung dieses Ereignisses: „Philadelphia's kulinarische Szene macht schon lange international von sich reden, und die Aufnahme des Michelin Guide in unsere Stadt ist ein Meilenstein, der Jahre in der Vorbereitung war. Die Ausrichtung der Northeast Cities-Zeremonie im ikonischen Kimmel Center for the Performing Arts macht es noch besonderer, da wir erleben werden, wie Philadelphias Restaurants ihre ersten Michelin-Auszeichnungen direkt hier in ihrer Heimatstadt erhalten."

Hintergrund und zukünftige Großevents

Der Michelin Guide Nordamerika, der 2005 in New York startete, deckt mittlerweile über 20 Destinationen in den USA, Kanada und Mexiko ab. Für Philadelphia stehen 2026 weitere Großevents an. Neben den Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag der USA werden in der Stadt sechs Spiele der FIFA-Fußballweltmeisterschaft ausgetragen, darunter das Viertelfinalspiel am 4. Juli 2026.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer in die Tiefen der Kochkunst eindringen möchte, wird in Dresden unterirdisch fündig. Zwei Stockwerke geht es im Keller der Sächsischen Landesbibliothek - Universitäts- und Staatsbibliothek (SLUB) - abwärts, bevor sich eine kulinarische Welt der besonderen Art öffnet.

Eine Umfrage unter 142 Food-Truck-Betreibern zeigt: Die Mehrheit erzielt weniger als 40.000 Euro Jahresgewinn. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg scheint weniger die Arbeitszeit als vielmehr das gewählte Geschäftsmodell zu sein.

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.