Renovierung: TV-Koch Tim Mälzer schließt die „Bullerei“ für einige Monate

| Gastronomie Gastronomie

Die „Bullerei“ ist eines der beliebtesten Restaurants in Hamburg. Ab dem 2. April wird der Gourmettempel von TV-Koch Tim Mälzer allerdings nach 10 Jahren vorübergehend schließen. Mälzer und sein Geschäftspartner Patrick Rüther planen eine umfassende Renovierung. Ihre Gäste wollen sie ab Mai jedoch weiter verköstigen: dann aber im Exil.

„Nach 10 Jahren Volldampf machen wir in der Bullerei KLAR SCHIFF!“, verkündeten Tim Mälzer und sein Team der Bullerei auf Instagram. In den kommenden Monaten stehen umfassende Renovierungsarbeiten an. Es soll „Tabula rasa“ gemacht werden. „Das ist nach 10 Jahren, ca. 3927 geöffneten Tagen, vielen Festen, Konzerten und Veranstaltungen knapp überfällig. Nach den Renovierungsarbeiten wird die Bullerei am alten Ort und in neuem Glanz wieder für euch da sein. Bekannt und bewährt, neu und erfrischt“, heißt in der Mitteilung. In der Zwischenzeit wolle das Team seinen Gästen in einer Pop-Up Location mit der „Bullerei im Exil“ die Treue halten.
 

Dass die „Bullerei“ renoviert werden soll, ist schon länger bekannt (Tageskarte berichtete). Auch von einem vorrübergehenden Standortwechsel war bereits im Dezember die Rede. Wo genau die „Bullerei im Exil“ jedoch seine Türen öffnen wird, ist noch nicht bekannt. In einem Podcast des Hamburger Abendblattes sagte Patrick Rüther damals, die Location sei eine „Hamburgensie“ und räumte mit Spekulationen auf, die „Bullerei im Exil“ würde in Berlin eröffnen.

Die Renovierungsarbeiten an alter Stelle sollen im Herbst 2020 abgeschlossen werden.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.

Das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant-Hotel Obauer in Werfen wird Ende Oktober 2026 schließen. Karl, Rudi und Angelika Obauer beenden den Familienbetrieb nach mehr als 47 Jahren und treten in den Ruhestand.