Reservierungen in veganen Restaurants steigen um 100 Prozent

| Gastronomie Gastronomie

Der Januar ist der Monat der guten Vorsätze und einer davon ist das Verzichten auf tierische Produkte. Aktuelle Zahlen belegen nun die zunehmende Popularität veganer Restaurants im Januar. Immer mehr Menschen machen den Januar zu einem persönlichen Veganuary: Die gleichnamige gemeinnützige Organisation Veganuary hat nach eigenen Angaben seit 2014 mehr als eine halbe Million Menschen in 178 Ländern motiviert. Neue Zahlen von Quandoo belegen eine deutliche Zunahme von Reservierungen in veganen Restaurants.

Nach Angaben von Quandoo wurden im Januar 2020 mehr Reservierungen in veganen Gastronomien gebucht als je zuvor – allein von Januar 2019 auf Januar 2020 ist ein prozentualer Anstieg der Buchungen von über 100 Prozent  zu verzeichnen.

Insgesamt lässt sich über das ganze Jahr hinweg einen Aufwärtstrend feststellen:

  • Prozentualer Anstieg der Buchungen von Januar 2019 verglichen mit Januar 2020: + 100 Prozent
  • Prozentualer Anstieg der Buchungen von Jan 2019 bis Dez 2019: + 35 Prozent
  • Interessant: Zum Jahreszeitenwechsel im April 2019 verzeichnet Quandoo am wenigsten Buchungen in veganen Gastronomien.

“Wir konnten einen deutlichen Zuwachs an Buchungen in veganen Restaurants im Januar 2020 feststellen. Folgt man der Wachstumskurve, können wir jedoch davon ausgehen, dass der diesjährige Veganuary nur ein Höhepunkt der Fleischlos-Trendkurve ist. Wir gehen davon aus, dass sowohl Nachfrage als auch Angebot an veganen Gastronomiekonzepten weiterhin stetig steigen wird.”, so Omid Girakhou, Quandoo Country Manager DACH.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Compass Group-Tochter Food Affairs entwickelt im neuen Leipziger Quartier Neo eine rund 3.000 Quadratmeter große Markthalle mit internationaler und regionaler Gastronomie. Das Konzept soll als zentraler Treffpunkt in der Innenstadt etabliert werden.

Der Bundesverband der Systemgastronomie hat die Jury für den Branchenpreis 2026 vorgestellt und die Bewerbungsfrist bis zum 4. Mai verlängert. Die unabhängige Runde bewertet Konzepte aus der Branche, die im September in München ausgezeichnet werden.

Das neue Frankfurter Hotel Kennedy 89 hat sein Restaurant Eighty Nine eröffnet, das levantinische Küche mit regionalen Einflüssen kombiniert. Unter der Leitung von Küchenchef Philipp Grosser setzt der Betrieb auf gemeinschaftliche Speisekonzepte und regionale Partnerschaften.

Der aktuelle Fitness-Check für die österreichische Gastronomie weist eine leichte Umsatzstabilisierung aus, die jedoch primär auf Preiserhöhungen basiert. Hohe Mitarbeiterkosten und Frequenzen unter dem Vorkrisenniveau belasten die Branche weiterhin.

Die Gastro-Marke Gustavo Gusto hat, gemeinsam mit dem Automatenhersteller Stüwer, ein neues Vertriebsmodell vorgestellt. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der sogenannte „Gustavomat“ als automatisierter Pizzaautomat künftig den Verkauf von Tiefkühlpizza rund um die Uhr ermöglichen.

Nach dem angekündigten Markteintritt von Taco Bell werden erste konkrete Ausbaupläne bekannt. Laut Medienberichten sind unter anderem mindestens 15 Standorte in Bayern vorgesehen.

Die Burgermeister-Gruppe hat nach eigenen Angaben mit der Eröffnung ihres 30. Standorts einen weiteren Expansionsschritt vollzogen. Der neue Betrieb befindet sich in München und wurde am 12. April 2026 in der Türkenstraße eröffnet, wie das Unternehmen mitteilt.

Wie Restaurantbetreiber die Mindestlohnerhöhung auf 13,90 Euro 2026 in ihrer Preiskalkulation richtig berücksichtigen – mit konkreten Methoden, Faustregeln und Kommunikationstipps für faire Preise.

Im Wuppertaler Luisenviertel bietet das Restaurant „Al Moudyaf“ nach Berichten von Talzeit und Bild regelmäßig kostenlose Mahlzeiten für Bedürftige an. Betreiber Ahmad Daoud bewirtet demnach auch Gäste ohne Geld und stellt ihnen eine Speisekarte ohne Preise zur Verfügung.

Bei den Halbfinals des Rudolf Achenbach Preises 2026 sind nach Angaben der Veranstalter insgesamt sechs Nachwuchsköche für das Finale ermittelt worden. Die Wettbewerbe fanden in Düsseldorf, Fulda und Osnabrück statt. Insgesamt 24 Auszubildende nahmen daran teil, nachdem sie zuvor aus mehr als 70 Bewerbern ausgewählt worden waren.