Restaurant im Mandarin Oriental Prag als Hommage an das kulinarische Erbe

| Gastronomie Gastronomie

MONASTIQ, die neue Ausgestaltung des ehemals unter dem Namen SPICES bekannten Restaurants im Mandarin Oriental, Prag, ist das erste und einzige Restaurant in Prag, das moderne Gerichte serviert, die auf der Geschichte der tschechischen Küche basieren. Im Gegensatz zum früheren Fokus auf asiatische Küche hat das Küchenteam des Hotels tschechische Geschichtsbücher und alte Kochbücher studiert, um sich von einer Vielzahl historischer Quellen inspirieren zu lassen. Das Ergebnis sind einzigartige, farbenfrohe und geschmackvolle Gerichte.

Das Restaurant ermöglicht es Gästen nicht nur, die Aromen der alten tschechischen Lande auf eine neue Weise zu erleben, sondern nimmt sie auch mit auf eine lehrreiche Reise. Kreiert von Küchenchef Michal Horváth und Sous Chef Ales Bursik, werden die Gerichte zusammen mit den Geschichten ihrer Herkunft präsentiert, die Jahrhunderte zurückreichen.

„Es war eine Freude, der tschechischen kulinarischen Geschichte auf die bestmögliche Weise Tribut zu zollen: indem wir sie für moderne Geschmäcker neu erfinden. Gäste werden feststellen, dass das Essen im MONASTIQ mehr als nur ein kulinarischer Genuss ist. Es ist eine Erfahrung, aus der sie mit einem tieferen Verständnis der besonderen Kultur und Geschichte dieses Landes hervorgehen. Wir hoffen, dass unsere Gerichte ihnen eine noch größere Liebe zur tschechischen Küche vermitteln werden", erklärt Michal Horváth, Küchenchef im MONASTIQ.
 

Das Gericht „Silk Road“, inspiriert von der böhmischen Seidenindustrie im 14. Jahrhundert, ist ein Beispiel dafür, wie MONASTIQ die Geschichte der tschechischen Küche in die Gegenwart transportiert: geräucherte Lammkoteletts mit Maulbeeren und gebackenem Sellerie. Ein weiteres Highlight ist „Ponds & Monks“, bei dem gedämpfter Zander mit rotem Flusskrebs, Schwarzwurzel und schwarzem Knoblauch kombiniert wird.

Ein weiteres Signature-Gericht ist „Bohemian Aristocrat“, ein Kalbsschnitzel mit warmem Kartoffelsalat, Cornichons und Apfelessig, das dem Originalrezept aus dem mittleren 19. Jahrhundert treu bleibt. „Southern Legend“ präsentiert eine Variante der südböhmischen Kulajda, einer cremigen Suppe. Die Desserts interpretieren Originalrezepte neu und unterstreichen historische Aromen mit modernen Akzenten. „Bun, Bun, Baba“ zum Beispiel mit Schichten aus Sahne, Apfel, Rum, Zimt und Baiser, basierend auf einem Rezept aus dem 16. Jahrhundert.

Die Inspiration für das neue Restaurantkonzept im Mandarin Oriental, Prag, stammt direkt aus der Geschichte des Gebäudes. Das Hotel befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen Dominikanerklosters aus dem 14. Jahrhundert und ist tief in die Geschichte von Malá Strana eingebettet.

„Gäste tauchen bei uns in die reiche Vergangenheit unseres Hauses und des historischen Viertels Malá Strana ein, sodass ihre sensorische Reise bei MONASTIQ mit authentischen tschechischen kulinarischen Erlebnissen, die von Böhmens reicher kulinarischer Geschichte inspiriert und in stilvollen modernen Gerichten neu interpretiert werden, fortgeführt werden kann", so Duarte Correia, General Manager des Mandarin Oriental, Prag.

Das Innendesign kombiniert Historisches mit Modernem. Während ein klösterliches Gefühl durch die Architektur entsteht, die die geschichtsträchtige Vergangenheit des Anwesens widerspiegelt, zeigt eine Mischung von Gemälden historische Figuren und Prag aus vergangenen Tagen sowie berühmte Kunstwerke mit einem tschechischen Bezug.

Das von der Geschichte inspirierte Abendkonzept wird durch ein Frühstücksangebot à la carte sowie ein Frühstücksbuffet mit traditionellen tschechischen Speisen ergänzt. Die Mittagskarte präsentiert eine moderne Neuinterpretation historischer tschechischer Favoriten wie Chlebíčky und anderer traditioneller Gerichte, während die Barkarte Sharing-Platten, Snacks, Salate und Klassiker umfasst, die ebenfalls neu interpretiert wurden.

„Prag hat eine vielfältige Gastronomieszene, aber ein Element hat gefehlt: ein gehobenes, aber legeres Restaurant, das Gerichte auf der Grundlage intensiver Recherchen zur stolzen Geschichte der Kulinarik der Tschechischen Republik bietet. Es gibt so viel zu entdecken über die Geschichte bekannter und beliebter tschechischer Gerichte. MONASTIQ erzählt großartige Geschichten und bietet Gästen faszinierende Einblicke in das, was tschechisches Essen so überzeugend macht. Unsere Köche zeigen, wie moderne Neuinterpretationen und kulinarisches Flair traditionelle Gerichte zu etwas Frischem, Innovativem und wirklich Außergewöhnlichem erheben könne", so Duarte Correia abschließend.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der McChicken wird rund. McDonald’s Deutschland ergänzt sein Hähnchenangebot seit dem 30. September außerdem um zwei befristete McChicken-Varianten, einen weiteren McCrispy, McWings und zwei neue Boxen.

Taco Bell kündigt auf Instagram die Eröffnung seines ersten öffentlich zugänglichen Deutschland-Restaurants für den 3. Oktober in Köln an. Der ursprünglich für den 24. September vorgesehene Start war verschoben worden.

 

ALEX will im Sommer 2028 ein neues Restaurant im Westfield Ruhr Park in Bochum eröffnen. Für den Standort in den geplanten „Wald Terrassen“ sind rund 330 Sitzplätze sowie eine Investition von etwa zwei Millionen Euro vorgesehen.

Am Leipziger Hauptbahnhof eröffnet mit Robyn’s das erste deutsche Robotik-Restaurant. Zwei Roboter bereiten Speisen und Getränke zu, ein Mitarbeiter bestückt die Zutatenmagazine und unterstützt die Gäste.

Im Mai 2027 feiert Starbucks 25 Jahre auf dem deutschen Markt. Zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober blickt das Unternehmen bereits jetzt auf die Entwicklung seiner Kaffeehäuser und die Anpassung an deutsche Vorlieben zurück.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof eröffnet das neue Gastronomie-Ensemble „Français Jour · Soir“. Tagsüber setzt das Konzept auf französische Bistro-Kultur, abends stehen private Veranstaltungen und Dinner im Mittelpunkt.

Mit Smashed Croissants, Abnehmspritzen und Snacks auf die Hand verändert sich unser Essverhalten. Was hinter dem Snacking-Boom steckt, erklärt die Food-Spezialistin und Trendforscherin Karin Tischer.

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.