Restaurant verlangt 50 Dollar Strafe bei Kinderlärm

| Gastronomie Gastronomie

Dass Kinder in einigen Restaurants keinen Zutritt haben, sorgt immer wieder für Kontroversen. Das Toccoa Riverside Restaurant im US-Bundesstaat Georgia geht jedoch einen anderen Weg, um auf laute Kinder und deren Eltern zu reagieren: Es erhebt eine Gebühr für „schlechte Erziehung“. Eltern müssen dort offenbar bis zu 50 US-Dollar (etwa 47 Euro) Aufschlag zahlen.

Das Toccoa Riverside Restaurant in Georgia wirbt auf der Website mit einer malerischen Bergkulisse und friedvollen Momenten am Fluss. Doch Kinderlärm scheint nicht in diese Idylle zu passen, wie die Speisekarte des Restaurants zeigt. Denn dort steht, dass die Inhaber einen Aufpreis für Erwachsene erheben, „die nicht in der Lage sind, ihr Kind zu erziehen“. Laut einem Bericht von „Focus“ soll es sich dabei um einen Aufschlag von bis zu 50 US-Dollar handeln.

Im Internet hagelt es für diese Aktion vor allem Kritik und schlechte Bewertungen. „Der Besitzer kam heraus und sagte mir, dass er wegen des Verhaltens meiner Kinder 50 Dollar zu meiner Rechnung hinzufügen würde. Meine Kinder schauten auf ein Tablet, bis das Essen kam", berichtete etwas ein verärgerter Gast in einer Google-Bewertung. Ein anderer Nutzer riet Eltern von einem Besuch des Restaurants ab, da der Besitzer vor dem gesamten Restaurant eine Szene gemacht habe, weil ihre Kinder „durch das Restaurant rannten“. Auch auf der Plattform Reddit wird die Maßnahme überwiegend als „Abzocke“ bezeichnet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sodexo übernimmt die weltweite Arbeitsplatzverpflegung für über 130 Standorte des Konzerns Meta. Die Partnerschaft umfasst digitale Lösungen und Nachhaltigkeitsstandards an verschiedenen Unternehmensstandorten.

Das Berliner Unternehmen Delivery Hero will gemeinsam mit Uber seine weltweite Präsenz ausspielen. Die Hintergründe zum Zusammenschluss.

Neue Umfragen von Metro beleuchten die wirtschaftliche und soziale Bedeutung der Landgastronomie. Trotz hoher Relevanz für die Lebensqualität blicken viele Betreiber aufgrund bürokratischer Hürden mit Sorge in die Zukunft.

RB Leipzig wechselt zur kommenden Saison den Catering-Partner für den Public-Bereich der Red Bull Arena. Die Compass-Tochter Levy übernimmt die Versorgung für die nächsten sechs Jahre.

Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz hat Thüringer Gastronomen finanziell Luft verschafft. Welche Auswirkungen das auf Arbeitsplätze und Preise auf den Speisekarten hat, zeigt eine aktuelle Umfrage.

Der US-Fahrdienstleister Uber übernimmt den aus Deutschland stammenden Essenslieferdienst Delivery Hero für eine Milliardensumme. Das im MDax notierte Unternehmen bestätigte, dass es sich mit dem US-Konzern zusammenschließt.

Frisches Bier, eine Horde Männer, Stammtischfeeling – dazu Frisierköpfe, Bürsten und Haargummis? Im Gasthaus Fux in München kommt zusammen, was man zunächst nicht zusammen vermutet.

Falkensteiner Camping führt mit der Marke Campo ein neues Gastronomiekonzept ein. Den Auftakt bildet ein Restaurant am Standort Klagenfurt, das von einem lokalen Pächter betrieben wird.

Eine Datenanalyse von Lieferando zur Fußball-Weltmeisterschaft zeigt deutliche Verschiebungen bei den Essgewohnheiten und nächtlichen Bestelltrends in zehn deutschen Städten. Die Auswertung beleuchtet regionale Präferenzen bei Speisen, Getränken und dem Bedarf an Alltagsartikeln.

Taco Bell hat in den USA vorsorglich einzelne Zutaten in ausgewählten Restaurants aus dem Angebot genommen. Nach Angaben des Unternehmens haben die Gesundheitsbehörden bislang keinen Zusammenhang zwischen der Restaurantkette und dem aktuellen Cyclospora-Ausbruch bestätigt.