Restaurants in Baden-Württemberg verlieren real 7,2 Prozent Umsatz

| Gastronomie Gastronomie

Die Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés und Eissalons in Baden-Württemberg haben im Juni 2026 real 7,2 Prozent weniger Umsatz erzielt als im Juni 2025. Nominal lagen die Umsätze dagegen 1,8 Prozent über dem Vorjahresmonat. Das geht aus den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg hervor.

Auch für die Gastronomie insgesamt weist die Statistik einen realen Umsatzrückgang aus. Im Juni lagen die preisbereinigten Umsätze 5,0 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats, während sie nominal um 3,2 Prozent stiegen.

Restaurants liegen auch im ersten Halbjahr deutlich unter Vorjahresniveau

Der Rückgang bei Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés und Eissalons zeigt sich auch im ersten Halbjahr. Von Januar bis Juni 2026 lagen die realen Umsätze 5,6 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Nominal verzeichnete dieser Bereich dagegen ein Plus von 3,9 Prozent.

Beim Gaststättengewerbe, das in der Statistik die Bereiche Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés und Eissalons sowie den Ausschank von Getränken umfasst, betrug das reale Umsatzminus im Juni 7,0 Prozent gegenüber Juni 2025. Von Januar bis Juni lagen die realen Umsätze 5,5 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum, nominal ergab sich ein Plus von 3,7 Prozent.

Im Vergleich zum unmittelbar vorausgegangenen Monat fiel die Entwicklung ebenfalls negativ aus. Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés und Eissalons verzeichneten im Juni nominal 10,5 Prozent weniger Umsatz als im Mai 2026. Beim Gaststättengewerbe insgesamt betrug der nominale Rückgang gegenüber Mai 10,2 Prozent.

Caterer steigern reale Umsätze gegenüber Juni des Vorjahres

Eine andere Entwicklung weist die Statistik für Caterer und die Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen aus. Ihre realen Umsätze lagen im Juni 2,9 Prozent über dem Vorjahresmonat. Nominal betrug der Zuwachs 8,4 Prozent.

Gegenüber Mai 2026 stieg der nominale Umsatz der Caterer um 11,8 Prozent. Über das gesamte erste Halbjahr ergibt sich dagegen preisbereinigt ein Minus von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nominal lagen die Umsätze von Januar bis Juni 2,9 Prozent darüber.

Beim Ausschank von Getränken sank der reale Umsatz im Juni gegenüber Juni 2025 um 3,3 Prozent. Im ersten Halbjahr betrug das reale Minus 4,2 Prozent. Nominal lagen die Umsätze von Januar bis Juni 0,7 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Beherbergung bleibt im Juni real unter dem Vorjahresniveau

Auch die Beherbergung verzeichnete im Juni einen realen Umsatzrückgang. Gegenüber Juni 2025 sank der preisbereinigte Umsatz um 3,9 Prozent, während der nominale Umsatz um 2,4 Prozent zunahm. Im ersten Halbjahr lagen die realen Umsätze 4,0 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum.

Bei Hotels, Gasthöfen und Pensionen betrug das reale Minus im Juni 3,0 Prozent. Von Januar bis Juni lagen die preisbereinigten Umsätze 4,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Nominal verzeichnete dieser Bereich im ersten Halbjahr ein Plus von 1,2 Prozent.

Für das Gastgewerbe insgesamt weist das Statistische Landesamt im Juni einen realen Umsatzrückgang von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat aus. Nominal stiegen die Umsätze um 3,0 Prozent. Von Januar bis Juni lagen die Umsätze nominal 3,1 Prozent über, real jedoch 4,6 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der im Gastgewerbe tätigen Personen sank im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,3 Prozent.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Datenanalyse von Lieferando zur Fußball-Weltmeisterschaft zeigt deutliche Verschiebungen bei den Essgewohnheiten und nächtlichen Bestelltrends in zehn deutschen Städten. Die Auswertung beleuchtet regionale Präferenzen bei Speisen, Getränken und dem Bedarf an Alltagsartikeln.

Taco Bell hat in den USA vorsorglich einzelne Zutaten in ausgewählten Restaurants aus dem Angebot genommen. Nach Angaben des Unternehmens haben die Gesundheitsbehörden bislang keinen Zusammenhang zwischen der Restaurantkette und dem aktuellen Cyclospora-Ausbruch bestätigt.

ATLANTIC Hotels hat Details zur 20 High Skyline Bar im neuen Atlantic Hotel Frankfurt vorgestellt. Die Bar soll mit der Hoteleröffnung im September 2026 den Betrieb aufnehmen und wird von Mo Kaba geleitet.

Tim Raue eröffnet gemeinsam mit der Heidelberger Bliss-Group ein zeitlich begrenztes Restaurant im ehemaligen Commissary des Patrick-Henry-Village. Das Konzept mit dem Titel Taste of the Dragon umfasst ein Fünf-Gänge-Menü.

Der Aufbau des Oktoberfests läuft auf Hochtouren, der berühmte Paulaner-Turm steht - aber die Kellnerinnen-Parade des Künstlers Emil Kneiß ist kopflos geworden: Eine schwarze Folie verhüllt die Gesichter. Über den Hintergrund herrscht Rätselraten.

Burger King will die in den vergangenen Jahren wegen Pandemie und Inflation aufgeschobene Expansion in Deutschland nun nachholen. «Alle Zeichen stehen auf Wachstum», sagte Deutschland-Chef Andreas Bork zum 50. Jahrestag der Eröffnung des ersten deutschen Burger-King-Restaurants.

Die Landeshauptstadt Hannover zieht nach dem Abschluss des 497. Schützenfestes eine positive Bilanz der zehntägigen Veranstaltung. Nach Angaben der Stadtverwaltung kamen rund 900.000 Besucher auf den Schützenplatz.

Die peruanische Hauptstadt Lima richtet am 4. November erstmals die Verleihung der The World’s 50 Best Restaurants aus. Wie der Veranstalter mitteilt, finde die Preisverleihung damit zum ersten Mal in Südamerika statt.

Für die insolvente Hamburger Gastronomie TamTam hat der vorläufige Insolvenzverwalter die Investorensuche gestartet. Ob und wann der Betrieb wieder aufgenommen wird, hängt nach seinen Angaben von einer erfolgreichen Übernahme ab.

Der frühere Profifußballer Lukas Podolski betreibt schon eine ganze Dönerkette. Auch Schauspieler Frederick Lau plant nun in Berlin einen Dönerladen. Allerdings ganz ohne Fleisch.