Robin Wood und Greenpeace sammeln  Einwegbecher vor Berliner Starbucks-Filiale

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Die Umweltorganisationen Robin Wood und Greenpeace haben am Wochenende mit einer Protestaktion auf die Flut der Einwegbecher Aufmerksam gemacht. Vor der Starbucks-Filiale am Brandenburger Tor in Berlin versammelten sich die Aktivisten, um gegen den dort praktizierten Ausschank von Kaffee und anderen Getränken in Einweg-Pappbechern zu protestieren. 

Anhand eines Zählers, der die bereits ausgegebenen Becher angab, veranschaulichten sie den Wegwerfkonsum. Wie unter anderem die Welt berichtete, kamen am Samstag zwischen 8 Uhr und 11:30 so bereits rund 650 Pappbecher zusammen. Nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe werden in Deutschland pro Jahr sogar ca. 2,8 Milliarden Einweg-Becher verbraucht. In Berlin sind es jährlich an die 170 Millionen, umgerechnet 460.000 pro Tag.

Starbucks gebe sich öffentlich als ein auf Nachhaltigkeit bedachtes, besonders umweltfreundliches Unternehmen, so die Umweltorganisation. Umso verwunderlicher sei es, dass in einigen Filialen in Berlin (wie in der Filiale am Pariser Platz) selbst nach mehreren Gesprächen mit Greenpeace und Initiativen der Politik im Sitzbereich ausschließlich Wegwerfbecher ausgegeben würden. Das Angebot, einen mitgebrachten Becher gegen einen Rabatt von 30 Cent zu befüllen, bewerbe das Unternehmen nicht offensiv.

„Aus unserer Sicht ist das lediglich Greenwashing. Nachhaltiges und umweltorientiertes Verhalten sieht anders aus“, kommentierte Kerstin Doerenbruch, Pressesprecherin von Greenpeace Berlin.


 

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