Rottweiler Gastronom: Drei Jahre Haft für Corona-Subventionsbetrug

| Gastronomie Gastronomie

Ein Gastronom aus Rottweil muss wegen Subventionsbetrug bei den Corona-Hilfen für mehrere Jahre ins Gefängnis. Mit vielen gefälschten Anträgen hatte der Gastwirt knapp eine halbe Million Euro Corona-Soforthilfe beantragt. Der 32-Jährige hatte immer wieder Liquiditätsengpässe erfunden und von März bis Juli in 18 Fällen Soforthilfe in Höhe von 488.000 Euro beantragt. 

Dabei änderte er wiederholt seinen Namen und den seiner Gaststätte sowie Unternehmensdaten. Zudem eröffnete er mehrere Konten, um an die staatlichen Hilfsgelder zu gelangen. Selbst nachdem die Rottweiler Kripo seine Wohnung durchsucht hatte, habe er laut Anklage einen weiteren Antrag gestellt. Nur ein Teil der beantragten Summe sei jedoch an ihn ausgezahlt worden.

Nun verurteilte ihn das Amtsgericht Rottweil zu drei Jahren und zwei Monaten Haft. Laut Angaben der Justiz hatte der 32-Jährige vor Gericht ein Geständnis abgelegt. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.