Rudolf-Achenbach-Preis 2025 - Dennis Straubmüller gewinnt

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Dennis Straubmüller aus dem Alexander Herrmann Posthotel in Wirsberg ist Sieger des Rudolf-Achenbach-Preis 2025. Der 24-jährige Auszubildende im zweiten Lehrjahr überzeugte im  Finale und setzte sich gegen fünf starke Mitbewerber durch. „Mit einem Sieg habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet“, sagte er sichtlich bewegt bei der Siegerehrung. „Ich war zwar sehr zufrieden mit meiner Leistung, aber ich habe auch gesehen, was für großartige Gerichte die anderen auf die Teller gebracht haben. Umso mehr freue ich mich über diesen Erfolg.“

Auf Platz Zwei kochte sich Moritz Range aus dem Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn. Der Drittplatzier kommt ebenfalls aus Baden-Württemberg: David Stadler vom Brenners Park-Hotel & Spa in Baden-Baden.


Rudolf-Achenbach-Preis 2025 - Die Finalisten 

1. Platz: Dennis Straubmüller | Posthotel Alexander Herrmann (Wirsberg)

2. Platz: Moritz Range | Hotel Traube Tonbach (Baiersbronn)

3. Platz: David Stadler | Brenners Park-Hotel & Spa (Baden-Baden)

4. Plätze:

Jula Fenella Kutsche | Maritim Hotel (Köln)

Isabelle Lorenz | Hotel Telegraphenamt (Berlin)

Jonas Tamm | Maritim proArte Hotel (Berlin)

Rudolf-Achenbach-Preis 2025 - Die Jury 


Marvin Böhm | The Ritz-Carlton (Wolfsburg)

Matias Uhlig | Culinary Director bei Capital Catering (Berlin)

Hans-Peter Achenbach | Geschäftsleitung Achenbach Delikatessen-Manufaktur (Sulzbach)

Bernd Zehner | Inhaber Kochwerkstatt (Wiesbaden)

Mira Maurer | Selbständige Pop-up Köchin Privat/Event/Show/TV (Freiburg)

Dominik Wetzel | CEO bei redRockcooking (Bad Münster


 

Das Finale des traditionsreichsten deutschen Nachwuchswettbewerbs für Köchinnen und Köche in er Ausbildung fand am 12. und 13. Mai 2025 in Frankfurt statt – und stand ganz im Zeichen des Jubiläumsjahres: Seit nunmehr 50 Jahren setzen sich der Verband der Köche Deutschlands e. V. (VKD) und die Achenbach Delikatessen-Manufaktur gemeinsam für die Förderung junger Talente ein. Sechs angehende Profis hatten sich zuvor über eine Online-Bewerbung und Halbfinals in Aschaffenburg und Cuxhaven qualifiziert. Erstmals in der Wettbewerbsgeschichte waren Auszubildende des zweiten und dritten Ausbildungsjahres zugelassen.

Am ersten Tag wurde das theoretische Wissen der zwei Finalistinnen und vier Finalisten geprüft, bevor es am zweiten Tag in die Praxis ging: die Zubereitung eines Drei-Gang-Menüs und Fingerfoods – alles innerhalb von sechs Stunden unter den Augen einer ausgewogenen Fachjury. Die Herausforderung: Der Warenkorb mit Pflichtzutaten wie Aubergine und Trockenpflaume (Vorspeise), Kaninchen und Rote Beete (Hauptgang) sowie Kafir-Limette, weiße Schokolade und Honig (Dessert) wurde erst zum finalen Wettkochen enthüllt. Auch das Löffel-Fingerfood mit Jakobsmuschel und Granny Smith verlangte Kreativität und Präzision. Gekocht wurde erstmals auf engstem Raum in stylischen Food Trucks, installiert in der Frankfurter Naxoshalle.

Bei der abendlichen Siegerehrung mit anschließendem kulinarischen MEET & grEAT mit Gästen aus der Branche und vielen ehemaligen Preisträgerinnen und Preisträgern durften sich alle Finalteilnehmenden über gestaffelte Prämien und von Partnern der Gastronomie zur Verfügung gestellte Sachpreise freuen. Dennis Straubmüller erhielt als Hauptpreis einen von der Deutschen Hotel Akademie (DHA) gestifteten Gutschein für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen im Wert von 4.000 Euro, die Zweit- und Drittplatzierten im Wert von je 2.000 Euro.

„Seit 50 Jahren ist der Rudolf Achenbach Preis ein wichtiges Stück VKD-Tradition und darauf sind wir genauso stolz wie auf die jungen Talente, die ihn seitdem mit Leben füllen“, sagt Daniel Schade, Präsident des Verbands der Köche Deutschlands. „Mit dem neuen Konzept stellen wir sie noch stärker in den Mittelpunkt – ihr Handwerk, ihre Kreativität und ihr Einsatz sind beeindruckend. Wer es bis ins Finale schafft, hat schon Großes geleistet – das verdient Anerkennung und Respekt. Diese jungen Köchinnen und Köche sind die Zukunft unserer Branche und sie werden mit ihren Ideen die Küche von Morgen mitgestalten.“ Auch Katrin Achenbach, Geschäftsleitung der Achenbach Delikatessen Manufaktur, verbindet mit dem Jubiläum vor allem den Antrieb, junge Talente zu stärken und den Wettbewerb weiterzuentwickeln: „Der Rudolf Achenbach Preis zeigt auch nach 50 Jahren eindrucksvoll, wie viel Leidenschaft, Können und Zukunft in unserem Nachwuchs steckt. Dieses Jubiläum macht uns besonders stolz und mit dem frischen, modernen Konzept 2025 haben wir dem Wettbewerb einen zusätzlichen Schub gegeben, um ihn noch zeitgemäßer und attraktiver für kommende Generationen zu gestalten.“

Ein halbes Jahrhundert: So lange richten der Verband der Köche Deutschlands und die Achenbach Delikatessen Manufaktur den renommierten Rudolf Achenbach Preis bereits gemeinsam aus. 2025 feiert der Traditionswettbewerb sein 50-jähriges Jubiläum. Junge Kochtalente im zweiten und dritten Jahr der Ausbildung konnten sich online anmelden. Bewerbungsschluss war der 31. Januar 2025.

Zusammen mit ihrer Online-Anmeldung mussten die Azubis unter anderem einen detaillierten Arbeitsablaufplan zu einem vorgegebenen Drei-Gang-Menü einreichen. Mitte Februar entschied die Jury, wer es in die nächste Runde schafft. Die beiden Halbfinals fanden im März in Aschaffenburg und Cuxhaven statt und waren eine gute Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen.


 

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