Sarah Wiener kann «Ärger der Leute nachvollziehen, deren Existenz ruiniert ist»

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Die deutsch-österreichische Fernsehköchin Sarah Wiener (58) kann die Vorgaben der Politik, Restaurants im Teil-Lockdown zu schließen, verstehen. «Natürlich sind die Maßnahmen nachvollziehbar, und es müssen auch Entscheidungen getroffen werden. Aber ich kann auch den Ärger der Leute nachvollziehen, deren Existenz ruiniert ist», sagte Wiener der Deutschen Presse-Agentur.

Die Gastronomin, die für die österreichischen Grünen im Europaparlament sitzt, musste im Juli für drei ihrer Betriebe in Berlin Insolvenz anmelden. «Unternehmerisch war es eine sinnvolle Entscheidung, seelisch ist es natürlich schwierig», erklärte Wiener nun mit etwas Distanz.

Im Herbst erkrankte die 58-Jährige außerdem selbst an Corona. (Tageskarte berichtete) «Wenn es damals noch etwas schlimmer geworden wäre, hätte ich ins Krankenhaus gemusst. Dazu kamen Husten und eine Erschöpfung, die teilweise bis heute andauert.»

Wiener wurde während der vergangenen Monate von einem Kamerateam begleitet. Der Pay-TV-Sender Sky zeigt die Episode der Dokureihe «Her Story» am Dienstag ab 21.50 Uhr. (dpa)


 

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