Sarah Wiener nach Insolvenz: «Habe der Politik nichts vorzuwerfen»

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Trotz der Insolvenz ihrer Restaurants und ihres Catering-Services steht Fernsehköchin Sarah Wiener (57) alles in allem hinter den coronabedingten Beschränkungen für ihre Branche. «Ich habe der Politik insgesamt mit Blick auf Corona nichts vorzuwerfen», sagte sie dem «Stern». Ihr sei Gesundheit wichtiger als Geld. «Ich bin froh, in einem Land zu leben, in dem Wirtschaft nicht alles ist.»

Ein Ende der Pandemie sei nicht abzusehen und alles andere als eine Insolvenz wäre aus ihrer Sicht fahrlässig gewesen, sagte Wiener. «Ich kann nur immer mehr Schulden machen, wenn ich die irgendwann abzahlen kann.» Sie räume lieber aufrecht das Feld.

Nach der Entscheidung habe sie sich einen Riesentopf Spaghetti mit Kapern, selbst gemachter Tomatensoße, Chili und frischen Kräutern gekocht. «Das geht immer!», sagte die Köchin, die außerdem für die österreichischen Grünen im EU-Parlament sitzt.

Die Unternehmerin hatte die Insolvenz in der vergangenen Woche auf ihrer Facebook-Seite bekanntgegeben. Die Frequenz- und Umsatzzahlen hätten sich in ihren Restaurants in Berlin wegen der Corona-Maßnahmen drastisch reduziert. Die Sarah Wiener Gruppe wolle sich nun ganz auf die Lebensmittelproduktion konzentrieren. (dpa)


 

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