Schimanski-Kneipe in Duisburg öffnet mit neuem Konzept

| Gastronomie Gastronomie

Vor über 40 Jahren war Tatortkommissar Horst Schimanski in der Kneipe „Zum Anker“ Stammgast und aß hier mit seinem Kollegen Thanner seine Muscheln. Jetzt feiert die Kultkneipe in Duisburg-Ruhrort Neueröffnung. Doch statt Sea-Food serviert Wirtin Jennifer Breitkopf Kaffee, Kuchen, Bier und Pizza.

Die „Ankerbar“ hat seit Anfang der Woche eröffnet und versprüht noch immer den Charme aus alten Tatort-Zeiten. Auch Schimanski selbst ist in der Kult-Kneipe auf Fotos und Autogrammkarten präsent. „Zu Schimmis Ehren haben wir drei Fotos von ihm an der Wand aufgehängt, zwei davon sogar mit Original-Autogramm“, erklärt die junge Wirtin gegenüber der Bild-Zeitung. „Ich denke, jetzt ist der richtige Zeitpunkt, ein Lokal zu eröffnen. Die Leute haben nach Corona wieder richtig Lust auszugehen, endlich wieder unter Menschen zu sein.“

Wie das Online-Portal „Lokale Blicke“ berichtet, profitiert die „Ankerbar“ von den Mitteln der Landesinitiative Sofortprogramm Innenstadt. Das Programm ist eine Landesinitiative des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung und es soll Gründern ermöglichen, sich in Lagen anzusiedeln, die bisher nicht erschwinglich waren. Mit Hilfe von subventionierten Mieten von bis zu 80 Prozent der Altmiete sollen so spannende Konzepte umgesetzt werden können.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die meisten Gourmetrestaurants seien weniger gefragt als noch vor einigen Jahren, erklärt Gusto-Gründer Markus Oberhäußer und verweist auf ein Überangebot an Fine-Dining-Konzepten. Zum Koch des Jahres kürt der Restaurantführer Sebastian Obendorfer vom Eisvogel in Neunburg vorm Wald.

True Food Kitchen hat ein Chapter 11-Verfahren beantragt und zwölf Restaurants geschlossen. Die US-Kette, an der Oprah Winfrey weiterhin beteiligt ist, betreibt noch 34 Standorte und plant einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess.

Am 2. November verkündet der Michelin Guide Schweiz seine Restaurantauswahl für das Jahr 2026. Die Zeremonie findet dieses Jahr auf fast 1.500 Metern Höhe in Andermatt in den Schweizer Alpen statt.

Das Münchner Oktoberfest ist ein Millionen-Spektakel. Doch noch nie war so viel los wie in diesem Jahr. Von einer «Gute-Laune-Wiesn» spricht die Stadt - doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten.

Paris führt das Streetfood-Ranking von Radical Storage vor Athen und Thessaloniki an. Die Untersuchung aus April 2026 vergleicht 6.897 Betriebe und berücksichtigt unter anderem Anbieterdichte, Preise und Bewertungen.

Napoli on the Road in London führt die Rangliste 50 Top Pizza World 2026 vor Una Pizza Napoletana in New York und Confine in Mailand an. Pizza Zulu in Fürth erreicht als einziger deutscher Betrieb Platz 33.

Das Münchner Oktoberfest ist bisher ausgesprochen gut besucht. Bis inklusive Mittwoch kamen 5,2 Millionen Besucher, wie aus anonymisierten Mobilfunkdaten hervorgeht. Das waren rund 700.000 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Das «Fogón Asado» in Buenos Aires steht in der jährlichen Tripadvisor-Rangliste ganz oben in der weltweiten Gunst der Restaurantbesucher. In dem Grilllokal wird Fleisch ähnlich wie Wein verkostet.

Der McChicken wird rund. McDonald’s Deutschland ergänzt sein Hähnchenangebot seit dem 30. September außerdem um zwei befristete McChicken-Varianten, einen weiteren McCrispy, McWings und zwei neue Boxen.

Taco Bell kündigt auf Instagram die Eröffnung seines ersten öffentlich zugänglichen Deutschland-Restaurants für den 3. Oktober in Köln an. Der ursprünglich für den 24. September vorgesehene Start war verschoben worden.