Schimanski-Kneipe in Duisburg öffnet mit neuem Konzept

| Gastronomie Gastronomie

Vor über 40 Jahren war Tatortkommissar Horst Schimanski in der Kneipe „Zum Anker“ Stammgast und aß hier mit seinem Kollegen Thanner seine Muscheln. Jetzt feiert die Kultkneipe in Duisburg-Ruhrort Neueröffnung. Doch statt Sea-Food serviert Wirtin Jennifer Breitkopf Kaffee, Kuchen, Bier und Pizza.

Die „Ankerbar“ hat seit Anfang der Woche eröffnet und versprüht noch immer den Charme aus alten Tatort-Zeiten. Auch Schimanski selbst ist in der Kult-Kneipe auf Fotos und Autogrammkarten präsent. „Zu Schimmis Ehren haben wir drei Fotos von ihm an der Wand aufgehängt, zwei davon sogar mit Original-Autogramm“, erklärt die junge Wirtin gegenüber der Bild-Zeitung. „Ich denke, jetzt ist der richtige Zeitpunkt, ein Lokal zu eröffnen. Die Leute haben nach Corona wieder richtig Lust auszugehen, endlich wieder unter Menschen zu sein.“

Wie das Online-Portal „Lokale Blicke“ berichtet, profitiert die „Ankerbar“ von den Mitteln der Landesinitiative Sofortprogramm Innenstadt. Das Programm ist eine Landesinitiative des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung und es soll Gründern ermöglichen, sich in Lagen anzusiedeln, die bisher nicht erschwinglich waren. Mit Hilfe von subventionierten Mieten von bis zu 80 Prozent der Altmiete sollen so spannende Konzepte umgesetzt werden können.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das britische Gastronomieunternehmen Loungers expandiert erstmals nach Deutschland und eröffnet im Oktober einen Standort in Essen-Rüttenscheid. Unter dem Markennamen Southville wird das Konzept für den deutschen Markt angepasst.

Frank Buchholz übergibt sein Mainzer Bootshaus zum 1. September an das Gastronomieunternehmen Cuisyn. Küchenchef Lucas Kriesel und Betriebsleiter Slim Ennakhla bleiben im Restaurant und übernehmen Verantwortung für den Betrieb.

Hackbällchen in Tomatensoße im Sternerestaurant: Das Berliner Nobelhart & Schmutzig serviert Polpette nach einem Familienrezept. Das Gericht ist Teil der Reihe „Wir kochen Heimat“.

Die schwedische Gastronomiekette Pincho Nation kündigt für 2027 die Eröffnung eines neuen Standorts in Lübeck an. Das Unternehmen mietet dazu ein denkmalgeschütztes Bürgerhaus in der Innenstadt und setzt seine Expansion in Norddeutschland fort.

Die Berliner Traditionsmarke Rogacki soll zunächst mit einem Kochbuch zurückkehren. Die Crowdfunding-Kampagne stößt auf LinkedIn auf überwiegend positive Reaktionen. Eine Wiedereröffnung des Stammhauses zum Jubiläum 2028 bleibt ein weitergehendes Ziel.

Was im Sommer 2011 mit einem einzigen Restaurant an der Linzer Promenade begann, ist heute ein Netzwerk von 17 Restaurants in ganz Österreich geworden. Anlässlich des Jubiläums lud L'Osteria Österreich nun zu einer Feier an genau jenen Ort, an dem alles begann.

Waschbär mit Rotwein-Preiselbeersoße? In Weimar schafft ein Kochkurs für Jäger neue Geschmackserlebnisse. Was beim Zubereiten und bei der Kontrolle des Fleisches besonders zu beachten ist.

Ein Restaurantbesuch des Gastro-Influencers Kemal Üres bei Timberjacks in Bannewitz bei Dresden hat sich zu einem öffentlichen Schlagabtausch entwickelt. Üres kritisierte das Essen der Restaurantkette in einem Instagram-Video​​​​​​​ massiv. Timberjacks widerspricht seiner Darstellung. Inzwischen hat die Auseinandersetzung auch eine rechtliche Ebene erreicht.

Mitchells & Butlers verlängert den Mietvertrag für das Alex Dortmund um 15 Jahre, schließt den Standort Ende August 2026 jedoch für einen zweijährigen Umbau. Nach der Neugestaltung soll der Betrieb 2028 mit vergrößerter Fläche und neuem Konzept wiedereröffnen.

Die Akzeptanz für digitales Trinkgeld steht und fällt mit dem passenden Setup. Ein Viertel der Restaurantgäste in Deutschland fühlt sich durch die automatischen Vorschläge schlicht unter Druck gesetzt, mehr zu geben als eigentlich geplant.