Spitzenkoch Benjamin Parth sieht Mittelklasse-Restaurants in Gefahr

| Gastronomie Gastronomie

Der österreichische Spitzenkoch Benjamin Parth (34) aus Ischgl in Tirol fürchtet um das Überleben von Mittelklasse-Restaurants. Mitarbeiter für Küche und Personal seien immer schwerer zu finden, ihnen müssten gute Angebote gemacht werden, und das sei «für die mittlere Preisklasse kaum stemmbar», sagte der Koch der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Er wurde vor Kurzem vom Gourmetführer «Gault&Millau» mit fünf Hauben ausgezeichnet. Parth kocht im Gourmetrestaurant Stüva im Hotel YSCLA in Ischgl.

«High-End und Gourmet wird teurer und teurer werden und die Mittelklasse-Restaurants werden an Qualität verlieren», sagte er. Gastronomen hätten vor Beginn der Saison schlaflose Nächte in der Sorge, nicht genügend Arbeitskräfte zu bekommen. Er forderte eine Lockerung der Regeln, die Ausländer vom Arbeitsmarkt fernhalten. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Beim «German Wine List Award 2024» wurden die besten Weinkarten Deutschlands ausgezeichnet. Der diesjährige Gewinner in der Kategorie Gourmet & Sterne ist das Restaurant "Nobelhart & Schmutzig" aus Berlin.

Die Verbraucherzentralen fordern mehr Informationen und Verbesserungen beim Speisenangebot für Millionen Essensgäste in Restaurants und Kantinen. Erwartet würden unter anderem ein größeres Angebot an gesunden Speisen und mehr Angaben zur Tierhaltung und zur Herkunft von Lebensmitteln.

Burger, Pommes, XXL-Softdrinks: Amerika gilt als Fast Food-Nation. Kalifornien aber tickt anders. Von 13 Drei-Sterne-Restaurants in den USA befinden sich sechs in Kalifornien. Außerdem gibt es zwölf Zwei-Sterne- und 68 Ein-Stern-Restaurants.

Ein freundliches Foto, den Namen der Kneipe und die Tischnummer: Mehr braucht es nicht, um mit etwas Glück einen kostenlosen Abend in einer Filiale einer bekannten britischen Pub-Kette zu erleben. Das liegt an einem Trinkspiel - mit Hunderttausenden Mitspielern.

Vor 15 Jahren startete die Chef-Sache als Branchentreff der deutschen Gastronomieszene mit einem einzigartigen Konzept durch. Auf der Intergastra 2024 ist sie nach zweijähriger Pause nun zurück und wird dabei von den Jeunes Restaurateurs Deutschland (JRE) und freakstotable begleitet.

Wiesnwirt Michael Schottenhamel ist neuer Pächter der Emmeramsmühle in Oberföhring. Gemeinsam mit Sternekoch Peter Kinner sowie dessen Sohn Julian tritt er die Nachfolge von Karl-Heinz Zacher an, der die Traditionsgaststätte im Frühjahr letzten Jahres nach über 23 Jahren überraschend aufgegeben hatte. Jetzt haben die neuen Gastgeber das Wirtshaus wieder eröffnet.

Google Maps ist ein beliebtes Tool, um passende Restaurants in der Nähe zu finden. Mit einem neuen Feature soll die Suche jetzt sogar noch leichter werden. Denn Nutzerfotos von Speisen werden ab jetzt automatisch den entsprechenden Gerichten zugeordnet.

Die Gastronomen in der spanischen Hauptstadt Madrid müssen bis Ende Januar ihre „Covid-Terrassen“ endgültig abbauen. Insgesamt verschwinden so 747 Terrassen mit mehr als 12.000 Sitzplätzen. Allein im Salamanca-Viertel und in Chamberi, die sich mitten im Zentrum befinden, müssen 300 Terrassen abgebaut werden.

Ein Unbekannter hat in Gelsenkirchen online über Lieferando Essen bestellt und dem Filialleiter einer Donut-Kette dabei eine rassistische Hassbotschaft zukommen lassen. Mittelwelle ist klar, dass es sich dabei um keinen Einzelfall handelt. In ganz Deutschland sollen Hass-Kommentare über Lieferando verschickt worden sein.

Transgourmet Deutschland und Domino's Pizza Deutschland setzen ihre langjährige Partnerschaft fort und haben einen Liefervertrag bis zum Jahr 2029 abgeschlossen.