Starbucks glänzt mit Quartalszahlen in den USA und China 

| Gastronomie Gastronomie

Die Kaffeehauskette Starbucks hat die Ergebnisse des zweiten Quartals des aktuellen Geschäftsjahrs veröffentlicht, das am 31. März 2019 endete. Die weltweiten Umsätze auf vergleichbarer Fläche stiegen um drei Prozent. Der Nettoumsatz kletterte um fünf Prozentpunkte auf 6,3 Milliarden US-Dollar.

"Starbucks hat ein weiteres Quartal mit soliden operativen Ergebnissen geliefert, was zeigt, dass unsere Agenda "Growth at Scale" funktioniert", sagte Kevin Johnson, Präsident und CEO. "Wir freuen uns besonders über unser vergleichbares Umsatzwachstum in unseren beiden Leitmärkten USA und China, wo wir auch weiterhin eine starke Entwicklung vorantreiben. Mit soliden Ergebnissen im ersten Halbjahr sind wir auf Kurs, um unsere Verpflichtungen für das Gesamtjahr zu erfüllen."

"Starbucks bleibt fokussiert und diszipliniert bei der Umsetzung unserer drei wichtigsten strategischen Prioritäten: Beschleunigung des Wachstums in unseren Zielmärkten USA und China, Erweiterung der globalen Reichweite der Marke Starbucks durch unsere Global Coffee Alliance mit Nestlé und Steigerung der Aktionärsrenditen. Mit unseren Bemühungen, das Unternehmen zu rationalisieren und die Marke Starbucks zu stärken, positionieren wir das Unternehmen nicht nur, um vorhersehbarere und nachhaltigere Betriebsergebnisse zu erzielen, sondern bauen Starbucks auch zu einem nachhaltigen Unternehmen aus, das für die Aktionäre über Jahrzehnte hinweg einen bedeutenden Wert schafft", erklärte Johnson abschließend.

Ergebnisse im Überblick

Nord- und Südamerika
In den USA sowie in Mittel- und in Südamerika verzeichnete Starbucks einen Zuwachs auf bestehender Fläche von vier Prozent. Wie das Unternehmen mitteilte, war dafür der Anstieg des Durchschnittsbons um ebenfalls durchschnittlich vier Prozent verantwortlich. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Nettoumsatz um acht Prozent auf 4,3 Mrd. US-Dollar, das operative Ergebnis kletterte um zwölf Prozent auf 899 Millionen US-Dollar. 

China
Auf dem chinesischen Markt konnte Starbucks ebenfalls punkten, obwohl das Unternehmen mit Luckin Coffee nun einen starken Konkurrenten hat (Tageskarte berichtete). Unterm Strich standen im Reich der Mitte ein Zuwachs von drei Prozent auf bestehender Fläche sowie Nettoumsatzplus von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. 

Europa, Naher Osten und Afrika
Auf dem europäischen Markt lief es allerdings weniger berauschend. Ein Minus von neun Prozent musste beim Nettoumsatz verdaut werden. Negativen Einfluss auf das Ergebnis hatten demnach ungünstige Währungsumrechnungen sowie die Überschreibung des Lizenzgeschäftes in Frankreich und den Niederlanden an den Franchisepartner Alsea. In der gesamten Region Europa/Naher Osten/Afrika verbuchte Starbucks dennoch ein zweiprozentiges Umsatzwachstum.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.

Die meisten Gourmetrestaurants seien weniger gefragt als noch vor einigen Jahren, erklärt Gusto-Gründer Markus Oberhäußer und verweist auf ein Überangebot an Fine-Dining-Konzepten. Zum Koch des Jahres kürt der Restaurantführer Sebastian Obendorfer vom Eisvogel in Neunburg vorm Wald.

True Food Kitchen hat ein Chapter 11-Verfahren beantragt und zwölf Restaurants geschlossen. Die US-Kette, an der Oprah Winfrey weiterhin beteiligt ist, betreibt noch 34 Standorte und plant einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess.

Am 2. November verkündet der Michelin Guide Schweiz seine Restaurantauswahl für das Jahr 2026. Die Zeremonie findet dieses Jahr auf fast 1.500 Metern Höhe in Andermatt in den Schweizer Alpen statt.

Das Münchner Oktoberfest ist ein Millionen-Spektakel. Doch noch nie war so viel los wie in diesem Jahr. Von einer «Gute-Laune-Wiesn» spricht die Stadt - doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten.

Paris führt das Streetfood-Ranking von Radical Storage vor Athen und Thessaloniki an. Die Untersuchung aus April 2026 vergleicht 6.897 Betriebe und berücksichtigt unter anderem Anbieterdichte, Preise und Bewertungen.

Napoli on the Road in London führt die Rangliste 50 Top Pizza World 2026 vor Una Pizza Napoletana in New York und Confine in Mailand an. Pizza Zulu in Fürth erreicht als einziger deutscher Betrieb Platz 33.

Das Münchner Oktoberfest ist bisher ausgesprochen gut besucht. Bis inklusive Mittwoch kamen 5,2 Millionen Besucher, wie aus anonymisierten Mobilfunkdaten hervorgeht. Das waren rund 700.000 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Das «Fogón Asado» in Buenos Aires steht in der jährlichen Tripadvisor-Rangliste ganz oben in der weltweiten Gunst der Restaurantbesucher. In dem Grilllokal wird Fleisch ähnlich wie Wein verkostet.