Starbucks schließt hunderte Filialen in Nordamerika

| Gastronomie Gastronomie

Die Kaffeehauskette Starbucks schließt in den kommenden Tagen rund 250 Filialen in den USA und Kanada. Dies betrifft etwa ein Prozent des gesamten nordamerikanischen Netzwerks, das insgesamt 18.000 Standorte umfasst. Wie unter anderem der Nachrichtensender CNN berichtet, wolle das Unternehmen mit diesem Schritt auf wirtschaftliche Herausforderungen reagieren.

Restrukturierung unter Leitung von Brian Niccol

Der US-Konzern begründet diesen Schritt im Rahmen fortlaufender Restrukturierungs- und Sanierungsmaßnahmen, die der Vorstandsvorsitzende Brian Niccol veranlasst habe. Nach Angaben von CNN seien vor allem Filialen betroffen, die wirtschaftlich nicht rentabel arbeiten oder nicht den gewünschten Kundendienststandard erfüllen. Das Management setze damit einen restriktiven Kurs zur Konsolidierung des Portfolios fort.

Die finanziellen Aufwendungen für die Schließungswelle beziffert das Unternehmen auf insgesamt 300 Millionen US-Dollar. Darin enthalten seien rund 200 Millionen US-Dollar, die für vorzeitige Mietvertragskündigungen sowie für Abfindungen anfalleten. Weitere Kosten entfielen auf logistische Abwicklungen und interne Umstrukturierungen, wie der Bericht weiter ausführt.

Strategische Neuausrichtung des operativen Geschäfts

Die Unternehmensführung will durch die Reduktion unrentabler Standorte die operative Effizienz steigern. Die freiwerdenden Ressourcen sollen stattdessen in profitablere Segmente und die Modernisierung verbleibender Betriebe fließen. Analysten bewerten diesen Schritt als notwendige Maßnahme zur Margensicherung unter verschärften Wettbewerbsbedingungen auf dem nordamerikanischen Markt.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die schwedische Gastronomiekette Pincho Nation kündigt für 2027 die Eröffnung eines neuen Standorts in Lübeck an. Das Unternehmen mietet dazu ein denkmalgeschütztes Bürgerhaus in der Innenstadt und setzt seine Expansion in Norddeutschland fort.

Die Berliner Traditionsmarke Rogacki soll zunächst mit einem Kochbuch zurückkehren. Die Crowdfunding-Kampagne stößt auf LinkedIn auf überwiegend positive Reaktionen. Eine Wiedereröffnung des Stammhauses zum Jubiläum 2028 bleibt ein weitergehendes Ziel.

Was im Sommer 2011 mit einem einzigen Restaurant an der Linzer Promenade begann, ist heute ein Netzwerk von 17 Restaurants in ganz Österreich geworden. Anlässlich des Jubiläums lud L'Osteria Österreich nun zu einer Feier an genau jenen Ort, an dem alles begann.

Waschbär mit Rotwein-Preiselbeersoße? In Weimar schafft ein Kochkurs für Jäger neue Geschmackserlebnisse. Was beim Zubereiten und bei der Kontrolle des Fleisches besonders zu beachten ist.

Ein Restaurantbesuch des Gastro-Influencers Kemal Üres bei Timberjacks in Bannewitz bei Dresden hat sich zu einem öffentlichen Schlagabtausch entwickelt. Üres kritisierte das Essen der Restaurantkette in einem Instagram-Video​​​​​​​ massiv. Timberjacks widerspricht seiner Darstellung. Inzwischen hat die Auseinandersetzung auch eine rechtliche Ebene erreicht.

Mitchells & Butlers verlängert den Mietvertrag für das Alex Dortmund um 15 Jahre, schließt den Standort Ende August 2026 jedoch für einen zweijährigen Umbau. Nach der Neugestaltung soll der Betrieb 2028 mit vergrößerter Fläche und neuem Konzept wiedereröffnen.

Die Akzeptanz für digitales Trinkgeld steht und fällt mit dem passenden Setup. Ein Viertel der Restaurantgäste in Deutschland fühlt sich durch die automatischen Vorschläge schlicht unter Druck gesetzt, mehr zu geben als eigentlich geplant.

Burgermeister expandiert nach Tschechien und eröffnet Anfang 2027 eine neue Filiale am Prager Wenzelsplatz. Der Standort im Stadtbezirk Prag 1 bildet den Auftakt für ein geplantes Wachstum im tschechischen Markt.

Der Koch und Gastronom Jörg Müller ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Müller starb am vergangenen Wochenende nach längerer, schwerer Krankheit. Der gebürtige Freiburger führte seit 1988 sein eigenes Restaurant in Westerland auf Sylt.

Das 38. Maschseefest in Hannover verzeichnet rund 2,3 Millionen Besucher und schließt an das Niveau der Vorjahre an. Trotz wetterbedingter Einschränkungen an einzelnen Tagen ziehen Veranstalter, Gastronomie und Sicherheitskräfte eine überwiegend positive Bilanz.