Sterne-Cup der Köche: Haubenküche und Hüttengaudi in Ischgl 

| Gastronomie Gastronomie

Beim 22. Sterne-Cup der Köche von Champagne Laurent-Perrier und dem Tourismusverband Paznaun - Ischgl duellierte sich die internationale Kochelite am 7. und 8. April 2019 im Riesenslalom und bewies beim Live-Cooking auf der Idalp-Bühne ihre Klasse.

Traumhafte Pistenbedingungen, Top-Köche, Traditions-Cup. Für 50 hochdekorierte Küchenchefs aus Deutschland, Österreich, Südtirol, der Schweiz und erstmals auch aus dem Elsass, hieß es vergangenes Wochenende raus aus der Küche und rauf auf den Ski. Damit die Star-Köche auch auf der Piste Starqualitäten zeigen konnten, trainierte Skilegende Marc Girardelli am Vortag des Rennens die Küchenchefs. Ein gutes Rennen allein reichte aber nicht zum Sieg. Wer am Ende des Tages bei der Kultveranstaltung, Sterne-Cup der Köche, von Champagne Laurent-Perrier und dem Tourismusverband Paznaun - Ischgl auf dem Siegertreppchen stehen durfte, entschieden sportliches Können und besonders raffinierte kulinarische Kreationen. Mit dabei waren die besten Köche wie Andreas Caminada aus der Schweiz, Karl Obauer aus Österreich, 3-Sternekoch Norbert Niederkofler aus Südtirol, die deutschen 3-Sterneköche Sven Elverfeld, Klaus Erfort und Jan Hartwig sowie prominente Gäste wie Fußball-Weltmeister Andreas Brehme, ZDF-Moderator Béla Réthy und Olympiasieger Dieter Thoma. 

Bei der kulinarischen Prüfung auf der Idalp-Bühne glänzten die Top-Köche neben Kochkunst mit perfektem Teamgeist. sechs Teams erhielten je einen Zutatenkorb und 15 Minuten Zeit, um mit einem vorgegebenen Gericht der Ischgler Haubenköche, passend zu Grand Siècle, der Prestige-Cuvée aus dem Hause Champagne Laurent-Perrier, die Jury zu überzeugen. In der Gesamtwertung bestehend aus Skirennen und kulinarischer Prüfung siegte das Team um Zwei-Sternekoch und Shooting-Star Tristan Brandt und dem Laufzeitbesten Martin Schlegel, die das Gericht „California Roll“ von Klaus Brunmayr aus dem Lucy Wang in Ischgl neu interpretierten.
 
Startschuss für hochklassige Gourmet-Serie „Ischgler Haubenfestival“ 
Nicht nur auf der Piste, sondern auch rund um die Events fanden sich die Sterneköche in allerbester Gesellschaft. Die Dichte der Ischgler Spitzengastronomie ist mit acht Haubenlokalen beeindruckend und auch der österreichische „Gault&Millau Koch des Jahres 2019“, Benjamin Parth, kommt aus Ischgl. Erstmals kamen auch Ischgl-Gäste und Kulinarik-Fans rund um den Sterne-Cup der Köche beim 1. Ischgler Haubenfestival voll auf ihre Kosten. Hierbei boten die Ischgler Haubenköche im Rahmen und zu Ehren des Sterne-Cup der Köche die gesamte Woche über ein besonderes Menü an, das mit Champagne Laurent-Perrier korrespondierte. Das 1. Ischgler Haubenfestival fand bei den Ischgl-Gästen bisher großen Zuspruch und konnte einen erfolgreichen Beginn einer neuen kulinarischen Reihe in der Alpen-Lifestyle-Metropole Ischgl verzeichnen.
 
Highlights: Küchenparty mit Lafer & Verleihung des Hornstein-Ranking
Den Auftakt des kulinarisch-sportlichen Wochenendes bildete am Sonntagnachmittag die exklusive Küchenparty mit Kochlegende Johann Lafer, der mit prominenten Freunden und Kollegen zum Schlemmen auf die Idalp geladen hatte.

Das nächste Highlight war zugleich eine Premiere: Zur Präsentation des 38. Hornstein-Ranking traf die anwesende Kochelite dann anschließend erstmals auf 2.624m Höhe vor grandioser Bergkulisse zusammen, um gemeinsam die besten Restaurants in Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz zu feiern. Die Basis der Bewertungen der bedeutendsten Hitliste der Gastronomie im deutschsprachigen Raum bilden die renommierten Gourmetführer Michelin, Der Feinschmecker, Gault&Millau, Varta, Schlemmer Atlas, der Große Restaurant & Hotel Guide, Gusto sowie À la Carte.
 
„Klassentreffen“ der Sterneköche 
Wie ein Klassentreffen wirkte der traditionell zünftige Hüttenabend am Sonntag auf dem Berg. Am Montag folgte als krönender Abschluss die „Nacht der Köche“, ein Galadinner mit anschließender Siegerehrung und Party, bei der mit Champagne Laurent-Perrier auf die Sieger des Tages angestoßen wurde. Die hochdekorierten Sterneköche freuten sich über kulinarische Kreationen der Extraklasse ihrer Ischgler Haubenkollegen und ließen sich rundum verwöhnen, ohne wie sonst, selbst am Herd stehen zu müssen.
Veranstalter Thomas Schreiner von Laurent-Perrier zog zusammen mit dem Tourismusverband Paznaun - Ischgl ein positives Fazit. Gemeinsam freute man sich über das überaus gelungene Event. Der Sterne-Cup der Köche ist seit 22 Jahren das sportliche und kulinarische Highlight im Kalender der Spitzengastronomie. Als Partner unterstützten die Veranstaltung u.a.: S.Pellegrino/Acqua Panna, Der Feinschmecker, Palux, Deutsche See, die Silvrettaseilbahn AG sowie Audi und Atomic.
 
Traditions-Cup mit Kultstatus
Der Sterne-Cup der Köche entstand im Jahr 1997 aus einer spontanen Idee von Thomas Schreiner, Deutschlandchef von Laurent-Perrier, und Hans Haas, Küchenchef des Münchners Tantris. Die Veranstaltung mit hochdekorierten Sterneköchen fand in der Sport- und Kochszene sofort Anklang und hat inzwischen Kultstatus erreicht. Verantwortlich für Organisation und Durchführung sind seit 2005 die Alpen-Lifestyle-Metropole Ischgl (Tourismusverband Paznaun - Ischgl) in Zusammenarbeit mit Champagne Laurent-Perrier. 
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.