Sternekoch Christian Scharrer verlässt Weissenhaus-Resort

| Gastronomie Gastronomie

Nach fast einem Jahrzehnt wird Zwei-Sterne-Koch Christian Scharrer das Gourmetrestaurant Courtier im Weissenhaus Private Nature Luxury Resort verlassen. Sein letzter Arbeitstag ist der 31. Oktober 2025. Scharrer kündigte an, künftig neue Wege abseits der Sterneküche einzuschlagen.

Dank an Wegbegleiter

In einer Mitteilung blickt Scharrer auf seine Zeit in Weissenhaus zurück. Er bedankte sich bei Frank Nagel, mit dem er fast 20 Jahre zusammenarbeitete und der ihm „die Bühne für meine Arbeit und mein kreatives Schaffen bereitet“ habe. Zudem dankte er Inhaber Jan Henric Buettner für dessen jahrelanges Vertrauen und die Unterstützung.

„Gemeinsam mit meinem großartigen Team durfte ich viele kulinarische Meilensteine setzen und Gäste aus aller Welt mit unserer Gourmetküche begeistern“, sagte Scharrer. Er beschreibt Weissenhaus und das Restaurant Courtier als „besondere Orte“, an denen er sich neu entfalten möchte.

Großer Beitrag zur kulinarischen Identität

Jan Henric Buettner würdigte die Arbeit des Kochs und sagte, Scharrer habe „mit seinem Können und seiner Persönlichkeit das Restaurant Courtier zu einer der ersten Gourmetadressen des Landes gemacht und entscheidend dazu beigetragen, das kulinarische Profil von Weissenhaus zu schärfen.“ Buettner wünschte ihm viel Erfolg für seinen weiteren Weg und bedankte sich bei einem „großartigen Menschen, der hier auf Weissenhaus einen bleibenden Eindruck hinterlässt.“

Christian Scharrer, der seit 2016 als Küchenchef im Restaurant Courtier tätig war, hielt seit 2017 durchgängig zwei Michelin-Sterne. Sein Abgang folgt dem angekündigten Wechsel von Frank Nagel und Natalie Fischer-Nagel, die nach zehn Jahren die operative Leitung des Resorts zum Spätsommer 2025 abgeben (Tageskarte berichtete).


​​​​​​​

Zurück

Vielleicht auch interessant

32 Künstler und ein Vier-Gänge-Menü aus mehreren Restaurantküchen gehören zur neuen Europa-Park Dinner-Show „The Grand Club“. Die Veranstaltung ist für ausgewählte Abende vom 21. November 2026 bis zum 21. Februar 2027 angekündigt.

Seit vergangener Woche wurde nach einem Medienbericht spekuliert, dass Starbucks eine auf mexikanische Küche spezialisierte Restaurant-Kette kaufen könnte. Doch dazu kommt es nicht.

Rund 2,5 Millionen Gäste statt 4,2 Millionen im Vorjahr: Der Cannstatter Wasen endet mit deutlich geringeren Besucherzahlen. Wie die dpa berichtet, gehe auch der Bierkonsum weiter zurück. Veranstalter und Festwirte zeigen sich dennoch zufrieden.

Schwabinger Tor Bräu hat ein Wirtshaus im Andaz-Hotel in München eröffnet. Die angeschlossene Brauerei produziert seit 2025 und beziffert ihre mögliche Jahresproduktion auf bis zu 100.000 Liter Bier.

Weißer Trüffel gilt als wertvoll – nun macht ihm auch der Klimawandel zu schaffen. Die Delikatesse könnte nach Hitze und Dürre in diesem Sommer noch teurer werden. Experten hoffen auf den Spätherbst.

Die Gastronomische Akademie Deutschlands hat Drei-Sterne-Koch Christian Bau auf der 78. Frankfurter Buchmesse mit der Goldenen Feder für sein Buch „Paris–Tokio“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs vergab die Jury insgesamt 61 Preise an Verlage und Autoren.

Daniel Craig hat sich einem Bericht der „Times“ zufolge am Londoner Pub „Horseshoe“ beteiligt. Mit zwei Geschäftspartnern wolle der frühere James-Bond-Darsteller das Lokal in Clerkenwell zunächst renovieren lassen.

Klaus Rader, Co-Gründer von L'Osteria, kommt auf Mallorca bei einem Autorennen ums Leben. Die Unfallursache ist unklar. Die Veranstalter sagen nach dem Unfall das Ereignis ab.

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.