Sternekoch Wallner vom Kaisersaal ins Hotel Elephant

| Gastronomie Gastronomie

Das Hotel Elephant in Weimar sowie das Restaurant haben einen neuen Küchenchef: Johannes Wallner wird nach dem Abgang von Marcello Fabbri (Tageskarte berichtete) ab August die Küchenleitung übernehmen und das neue gastronomische Konzept des Hauses umsetzen. Der 29-Jährige führte seit 2015 das Sternerestaurant Clara im Erfurter Kaisersaal und war für die Bankettküche und den Cateringservice verantwortlich.

Seine Leidenschaft für den Beruf entdeckte Wallner laut Mitteilung bereits in der schulischen Koch-AG. Nach seiner anschließenden Ausbildung im Carat Golf- und Sport Hotel Grömitz wirkte er zunächst als Commis de cuisine in seinem Ausbildungsbetrieb. Nach Stationen im schweizerischen Zermatt zog es ihn 2013 zurück in seine Heimatstadt Erfurt ins Gourmet-Restaurant Clara. Wallners ehemalige Küchenmannschaft bedauert den Weggang und wünscht ihrem Kollegen nach der einvernehmlichen Trennung für seinen nächsten Schritt und die kommenden Herausforderungen weiterhin alles Gute.

Das neue gastronomische Konzept im Hotel Elephant Weimar stellt eine moderne, reduzierte und an regionalen Produkten ausgerichtete Thüringer Küche in den Fokus. „Wir freuen uns sehr darauf, mit Johannes Wallner und dem neuen Konzept endlich durchzustarten. Klassische Gerichte der mitteldeutschen und europäischen Küche werden dabei neu interpretiert. Die verwendeten Grundprodukte stammen vorzugsweise aus der Region, variieren saisonal und kommen ohne künstliches Beiwerk aus. Herr Wallner kann sich heute schon auf ein gut gebuchtes Haus freuen“, erklärt Hoteldirektor Andreas Johannes Kartschoke. Die charakteristische Handschrift des neuen Küchenchefs sowie die fachliche und konzeptionelle Unterstützung des Sommeliers Hendrik Canis werden die künftigen Gäste in allen Restaurationen des Hauses wiederfinden. Begleitet wird das neue Duo durch die langjährige Restaurantleiterin Katrin Kühn.  
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Vergabe der begehrten Standplätze auf dem Oktoberfest steht im Fokus einer Debatte in München. Eine Münchner Wirtsfamilie fordert durch ihre Bewerbung auf Brauerei-Standplätze die traditionelle Vergabepraxis heraus, während bereits dementierte Berichte über eine mögliche Einschaltung des Europäischen Gerichtshofs für Aufsehen sorgen.

Der Valentinstag entwickelt sich zunehmend zu einem der wichtigsten Umsatzbringer für die deutsche Gastronomie. Eine aktuelle Studie zeigt für 2026 eine steigende Reservierungsbereitschaft, neue Zielgruppen und klare Erwartungen an Service und Etikette.

Mit „Wir kochen Heimat“ möchte das Nobelhart & Schmutzig Team einen Beitrag zur kulturellen Auseinandersetzung mit dem Heimatbegriff leisten, der im öffentlichen Diskurs häufig (negativ) politisch aufgeladen ist.

Eine aktuelle SumUp-Auswertung zum Jahresstart 2026 belegt eine steigende Besuchsfrequenz in der Gastronomie bei gleichzeitig sinkenden Durchschnittsausgaben. Während digitale Trinkgelder und Kartenzahlungen an Bedeutung gewinnen, zeigen sich die Gäste preisbewusst.

Das Gourmetrestaurant Juwel in Kirschau präsentiert zum 1. April ein überarbeitetes kulinarisches Konzept. Unter der Leitung von Hotelchefin Petra Schumann und Küchenchef Robert Hauptvogel setzt der Betrieb künftig verstärkt auf Nachhaltigkeit, regionale Produkte und eine reduzierte Präsentation.

Alkoholfrei ist kein kurzfristiger Trend mehr, sondern ein stabiler Umsatzbringer für die Gastronomie. Eine neue Umfrage zeigt, warum Gäste auf Alkohol verzichten und weshalb Gastronomen bei der Preisgestaltung und Qualität ihrer alkoholfreien Cocktails umdenken müssen, um nicht als Anbieter überteuerter Limonaden wahrgenommen zu werden.

Beim Sommelier-Cup 2026 des Deutschen Weininstituts in Mainz sicherte sich Anna-Katharina Lemke den Sieg. 23 Fachkräfte stellten in anspruchsvollen Blindverkostungen und theoretischen Prüfungen ihr Fachwissen über deutsche Weine unter Beweis.

Eine neue Studie untersucht das Phänomen der Zechprellerei im Vereinigten Königreich. Die Ergebnisse geben Aufschluss über die demografische Verteilung, die häufigsten Beweggründe der Gäste sowie die anhaltende Problematik von No-Shows.

Die bekannte Food-Creatorin Saliha „Sally“ Özcan eröffnet im März 2026 ihr erstes Café im Europa-Park. Im isländischen Themenbereich erwartet die Besucher ein Angebot aus süßen und herzhaften Spezialitäten sowie rund 90 Sitzplätze im Innen- und Außenbereich.

In der Küche muss es absolut hygienisch zugehen, sonst wird das Gesundheitsamt aufmerksam. Die Oberflächenreinigung der Küche und des Gastraums reicht aber nicht, um Ihren Gästen ein wirklich sympathisches Erlebnis zu bieten. Es gibt noch mehr Punkte und Ecken in jeder Gastronomie, die auf Ordnung und Hygiene angewiesen sind.