Streit um Krispy Kebab: Dönerkette und KFC uneins über Namen

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Im Streit um Markenrechte an einem Hühnchen-Gericht legt sich eine Bielefelder Dönerkette mit dem US-Anbieter Kentucky Fried Chicken (KFC) an. Das Bielefelder Unternehmen heißt Krispy Kebab – also genauso wie das Gericht, das KFC seit kurzem anbietet. «Die nutzen einfach unseren Namen, den ich seit fast zehn Jahren mühsam als Marke aufgebaut habe», sagt der Chef der 2017 gegründeten Dönerfirma, Sergen Kolcu, der dpa in Bielefeld. «Die wussten, dass es uns gibt – und trotzdem bringen sie das einfach auf den Markt.» Zuvor hatte die «Bild» berichtet.

Auffällig sei, dass KFC sein Produkt mit K schreibe und nicht mit C als «Crispy», wie es KFC bei anderen Gerichten getan habe. Er habe KFC aufgefordert, das zu unterlassen. Sollte das nicht geschehen, werde er klagen. Er habe sich «Krispy Kebab» markenrechtlich schützen lassen. 

Kurios ist zudem ein Werbevideo von KFC, in dem der neue KFC-Döner zur Musik des Prinzen-Songs «Alles nur geklaut» vorgestellt wird. Kebab gebe es schon ganz lange und nun endlich auch bei KFC, wird in dem Lied gesungen. Dönerbuden-Betreiber Kolcu stößt dieses Werbevideo sauer auf - nach seinem Verständnis ist der Name des KFC-Gerichts tatsächlich «geklaut». 

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