Studie: Küchendämpfe sind für Köche ein Gesundheitsrisiko

| Gastronomie Gastronomie

Norwegische Köche haben im Vergleich mit anderen Berufsgruppen eine niedrigere Lebenserwartung. Wie nun unter anderem der Spiegel berichtet, könnte dies an den Kochdämpfen liegen, die sie jeden Tag in der Küche einatmen. Zu diesem Schluss kam zumindest der Arzt Sindre Rabben Svedahl in seiner Doktorarbeit an der Universität in Trondheim. Für diese ging er der Frage nach, ob die tägliche Arbeit in der Küche die Funktion der Lunge verändern würde. Laut SPON-Bericht ist die Antwort klar: Zwischen Bronchitis und den Kochdämpfen gebe es einen Zusammenhang.  

Demnach erhöhe bereits ein halber Arbeitstag am Herd das Risiko für eine chronische Bronchitis um den Faktor 2,5. Sobald die Befragten Köche nicht mehr am Grill stünden, ließe bei einem Großteil die Beschwerden nach, wie der Spiegel aus der Doktorarbeit zitierte. Daraus ergebe sich, dass die Arbeitsbedingungen mit der Gesundheit zusammenhängen würden. Die meisten körperlichen Probleme bereite demnach aber trotzdem nicht die Lunge: Muskel- und Skelettbeschwerden sowie schlechte Arbeitsbedingungen wurden von den befragten Köchen noch häufiger genannt.  

In deutschen Küchen sind Lungenbeschwerden ebenfalls verbreitet. Wie der Spiegel von Dennis Nowak von der Poliklinik München erfuhr, behandle er Köche mit verschiedenen Arten von Asthma. Sollte die Meidung der Reizstoffe nicht ausreichen, ginge die Behandlung bis hin zu Umschulung.  


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.