Su Filindeu: Bei diesen Nudeln versagte schon Jamie Oliver

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Die Reiseredaktion der Welt hat sich auf Sardinien umgeschaut. Für Gourmets sei vor allem das Landesinnere interessant, genauer gesagt die Bergdörfer des Monti di Gennargentu. Einer der Gründe dafür ist die Pastasorte Su Filindeu. Wie die Welt-Redakteurin berichtet, seien bislang alle Versuche gescheitert, die Nudeln maschinell herzustellen. Der Nudelteig aus Weizengries, Wasser und Salz lasse sich ausschließlich per Hand ziehen. Dass dieses Kunststück aber nicht jedem gelingt, bewies schon der britische Promikoch Jamie Oliver. 
 

Es brauche eben viel Erfahrung, so der Welt-Bericht. Nur noch drei Frauen würden sich im sardischen Ursprungsort der Nudeln überhaupt die Mühe machen. Da dadurch natürlich nur kleine Mengen produziert werden, kämen die Nudeln fast ausschließlich an kirchlichen Festen auf die Teller. In den Restaurants seien sie hingegen nur selten zu finden. Kein Wunder also, dass die Slow-Food-Bewegung die Pastasorte bereits zum gefährdeten Genussmittel erklärt hat. 


 

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