Supreme übernimmt Stadioncatering in Duisburg mit neuem Gastronomiekonzept

| Gastronomie Gastronomie

Supreme Sports Hospitality übernimmt zum Start der Saison 2026/27 das Catering in der schauinsland-reisen-arena in Duisburg. Wie das Unternehmen am 30. Juli 2026 mitteilte, umfasst das neue Gastronomiekonzept modernisierte Kioske, veränderte Serviceabläufe, ein erweitertes Speisen- und Getränkeangebot sowie überarbeitete Hospitality-Bereiche. Das Unternehmen war zuvor als neuer Caterer für das Stadion ausgewählt worden.

Supreme modernisiert Kioske und stellt Service auf Kartenzahlung um

Nach Angaben von Supreme Sports Hospitality seien sämtliche Kioske gemeinsam mit der Duisburger Stadionmanagement GmbH (DSM) umfassend modernisiert worden. Dazu gehörten unter anderem neue Böden, Wasseranschlüsse, erneuerte Schanktechnik sowie neu gestaltete Verkaufsflächen. Zusätzlich seien Expresskassen für den Getränkeverkauf und ein weiterer Getränkekiosk eingerichtet worden. Künftig werde im gesamten Public-Bereich ausschließlich Kartenzahlung akzeptiert. Alle Verkaufsstellen und Terminals seien entsprechend ausgestattet worden.

Speisenangebot bleibt klassisch und wird um neue Gerichte ergänzt

Das Unternehmen erklärt, dass die bekannten Stadionklassiker weiterhin angeboten würden. Dazu zählten Stadionbratwurst, Krakauer, Geflügelbratwurst, Currywurst, Bockwurst, Mantaplatte sowie eine vegane Grillwurst. Ergänzt werde das Sortiment unter anderem durch Pommes und Brezeln.

Nach Unternehmensangaben bleiben die Preise der klassischen Stadionprodukte unverändert. So koste der halbe Liter Bier weiterhin fünf Euro, die Stadionbratwurst vier Euro. Zum Getränkeangebot gehörten weiterhin König Pilsener, Radler, alkoholfreies Bier, Weißweinschorle sowie Softgetränke von Sinalco und Rheinfels Quelle. In den Wintermonaten seien außerdem Glühwein, heißer Kakao und Kinderpunsch vorgesehen.

Als neues Signature Dish kündigt Supreme den „Duisburger“ an – ein Laugen-Brioche-Bun mit Pulled Sauerbraten, Rotkohl, Röstzwiebeln und BBQ-Sauce. Darüber hinaus sollen spezielle Burger-Kioske sowie Pizza-Kioske eingerichtet werden. Neu auf der Speisekarte sei außerdem ein Taxiteller mit Pommes frites, Currywurst, Mayonnaise sowie Gyros mit Tzatsiki und Zwiebeln. Ergänzt werde das gastronomische Angebot durch weitere Buden und Stände auf dem Stadionvorplatz.

Hospitality-Bereiche erhalten neue Buffets und erweitertes Angebot

Gemeinsam mit der Duisburger Stadionmanagement GmbH habe Supreme nach eigenen Angaben auch die Buffets in den Hospitality-Bereichen neugestaltet. Das gastronomische Angebot sei erweitert sowie die Serviceabläufe an den Buffetstationen angepasst worden. Zusätzlich werde das Getränke- und Kaffeesortiment ausgebaut.

Unter der Leitung des neuen Stadionmanagers Agustin Bautista Mateo sollen an Heimspieltagen nach Unternehmensangaben bis zu 500 Mitarbeiter in den Public- und Hospitality-Bereichen eingesetzt werden.

Supreme-Geschäftsführer Pascal Lagardère erklärte, Ziel sei ein abwechslungsreiches Speisen- und Getränkeangebot gewesen. Zugleich bat er um Verständnis dafür, dass der Start mit einem weitgehend neuen Team eine Eingewöhnungszeit erfordern könne.

Auch Michael Preetz, Geschäftsführer des MSV Duisburg, und Christopher Mainka, Geschäftsführer der Duisburger Stadionmanagement GmbH, äußerten sich in der Mitteilung zur neuen Zusammenarbeit und verwiesen auf die Modernisierung der Gastronomiebereiche sowie den bevorstehenden Start der Partnerschaft beim ersten Heimspiel gegen den SV Meppen.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Handelsgastronomie hat ihren Umsatz 2025 um 7,1 Prozent auf 13,29 Milliarden Euro gesteigert. Damit lag das nominale Wachstum deutlich über dem Plus von 1,8 Prozent in der Gastronomie insgesamt, deren Umsatz preisbereinigt um 2,2 Prozent zurückging.

Der Deutsche Gastro-Gründerpreis 2027 hat seine offizielle Bewerbungsphase gestartet. Ab sofort können Gründer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre gastronomischen Konzepten für den Wettbewerb einreichen.

Das Berliner Restaurant Zum Heiligen Teufel hat bei den True Italian Awards 2026 drei Auszeichnungen gewonnen. Gleichzeitig wurden traditionsreiche Gastronomen und weitere kulinarische Konzepte der Hauptstadt geehrt.

Block House hat 2,5 Millionen Euro in die Modernisierung seines Restaurants Am Kröpcke in Hannover investiert. Der seit 1991 bestehende Standort erhielt unter anderem einen neu gestalteten Gastraum, neue technische Anlagen und eine modernisierte Küche.

Nach dem Brandunglück in der Silvesternacht in Crans-Montana überprüfte die Feuerwehr in Tschechien fast 800 Betriebe. Blockierte Notausgänge und fehlende Feuerlöscher sorgen für Alarm.

Auch in diesem Jahr verleiht der Bundesverband der Systemgastronomie wieder seinen Preis der Deutschen Systemgastronomie. Mit Mmaah!, 60 Seconds to Napoli und Goldies stehen drei unterschiedliche Konzepte im Finale.

Kurz vor dem Oktoberfest beschäftigt die Vergabe der Wiesn-Festzelte die Justiz. Ein Wirt fordert, dass München den Betrieb der großen Bierzelte europaweit ausschreibt. Das Bayerische Oberste Landesgericht verhandelt nun über die Frage, ob der traditionelle Ausschluss auswärtiger Wirte rechtens ist.

Das Kammergericht Berlin hat nach Angaben des Verbraucherzentrale Bundesverbands eine Trinkgeld-Klausel von Lieferando für unwirksam erklärt. Die Regelung schloss eine Erstattung auch dann aus, wenn das Restaurant die Bestellung stornierte und das Essen nicht ausgeliefert wurde.

Eine Studie der Universität Hohenheim untersucht anhand von rund 200 Tonnen Lebensmitteln für etwa 211.000 Mahlzeiten den Biodiversitäts-Fußabdruck der Hohenheimer Mensa. Die Herkunft der Zutaten spielt nach den Ergebnissen eine entscheidende Rolle.

Eine Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt unterschiedliche Kriterien bei der Auswahl von Restaurantgerichten. 29 Prozent der Befragten achten auf ausgewogene Ernährung, 14 Prozent bestellen Gerichte mit einem hohen Proteingehalt und 15 Prozent interessieren sich für Kalorienangaben.