Taco Bell entfernt vorsorglich Zutaten in ausgewählten Restaurants

| Gastronomie Gastronomie

Taco Bell hat in den USA vorsorglich und vorübergehend einzelne Zutaten in ausgewählten Restaurants aus dem Angebot genommen. Das Unternehmen erklärte, die Maßnahme erfolge als Vorsichtsmaßnahme. Derzeit untersuchen die US-Gesundheitsbehörden einen landesweiten Cyclospora-Ausbruch. Zugleich betonte Taco Bell, dass die Behörden keinen Zusammenhang mit Taco Bell, einer bestimmten Zutat, einem Lieferanten, Restaurant oder Händler bestätigt hätten.

Taco Bell verweist auf laufende Untersuchungen der Gesundheitsbehörden

In einer Stellungnahme gegenüber ABC News erklärte das Unternehmen: „Die Gesundheit und Sicherheit unserer Gäste hat für uns oberste Priorität. Die Gesundheitsbehörden haben bislang keinen Zusammenhang mit Taco Bell oder einer bestimmten Zutat, einem Lieferanten, Restaurant oder Händler bestätigt. Während die Behörden ihre umfassenden Untersuchungen fortsetzen, hat Taco Bell vorsorglich und vorübergehend eine begrenzte Zahl von Zutaten in ausgewählten Restaurants aus dem Angebot genommen. Wir werden die Situation weiterhin aufmerksam beobachten und den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden folgen.

Auch Reuters berichtet, dass Taco Bell die vorsorgliche Maßnahme angekündigt und zugleich darauf hingewiesen habe, dass die US-Gesundheitsbehörden bislang keinen Zusammenhang zwischen der Restaurantkette oder einem bestimmten Lebensmittel und dem aktuellen Ausbruch bestätigt hätten.

Zahl der bestätigten Erkrankungen steigt auf mehr als 1.600 Fälle

Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC stieg die Zahl der laborbestätigten Erkrankungen bis zum 14. Juli 2026 auf 1.645 Fälle. Damit kamen innerhalb einer Woche mehr als 800 bestätigte Infektionen hinzu. Bis zum 13. Juli seien 141 Menschen im Zusammenhang mit dem Ausbruch im Krankenhaus behandelt worden. Todesfälle wurden bislang nicht registriert. Darüber hinaus prüfe die CDC mehr als 5.100 weitere Verdachtsfälle, die noch analysiert und bestätigt werden müssten.

Nach Angaben der Gesundheitsbehörde wurden Erkrankungen inzwischen aus 34 US-Bundesstaaten gemeldet. Der aktuelle Ausbruch begann den Angaben zufolge am 1. Mai 2026. Besonders viele bestätigte Fälle verzeichneten Michigan, Ohio und New York.

Behörden untersuchen weiterhin mögliche Ursachen des Ausbruchs

Wie die Associated Press berichtet, haben die Gesundheitsbehörden die Ursache des Ausbruchs bislang nicht eindeutig identifiziert. Bundesbehörden gingen davon aus, dass es je nach Region unterschiedliche Infektionsmuster geben könne. Für mindestens vier BundesstaatenMichigan, Ohio, Kentucky und West Virginia – werde ein Zusammenhang zwischen den Erkrankungen vermutet, eine konkrete Quelle sei jedoch noch nicht festgestellt worden.

In Michigan, wo nach Angaben der Associated Press mehr als 3.300 Erkrankungen registriert wurden, hätten erste Auswertungen von Patientenbefragungen ergeben, dass Kopfsalat häufig genannt worden sei. Die leitende Medizinerin des Gesundheitsministeriums von Michigan, Natasha Bagdasarian, sagte: „Erste Erkenntnisse aus den Befragungen zeigen, dass Kopfsalat ein Produkt ist, das im Verlauf der Ermittlungen immer wieder genannt wird.“ Die Behörden empfehlen deshalb unter anderem, ganze Salatköpfe zu kaufen, die äußeren Blätter zu entfernen und den verbleibenden Salat gründlich zu waschen.

Cyclospora ist ein Parasit, der nach Angaben der CDC über mit Fäkalien verunreinigte Lebensmittel oder Wasser übertragen werden kann. Als mögliche Übertragungsquelle gelten insbesondere rohes Obst und Gemüse.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.

Pincho Nation eröffnet Mitte Juni einen neuen Standort in Karlsruhe. Es ist der erste Restaurantbetrieb der Marke in Deutschland, der von einem Franchise-Partner geführt wird.

Der Gastronom Giovanni Massimino hat in Hamburg-Uhlenhorst ein neues Lokal eröffnet, das italienische Speisen mit einem Barkonzept verbindet. Entgegen der Namensgebung steht keine heiße Schokolade auf der Karte.

Finland startet die Kampagne Finland’s Official Tasting Table, bei der Interessierte an exklusiven Degustationsmenüs in Lappland sowie an der Küste teilnehmen können. Die Auswahl der 16 Gäste erfolgt über ein Bewerbungsverfahren bis Juni 2026.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.