Taco Bell: Erste konkrete Standortpläne in Deutschland werden bekannt

| Gastronomie Gastronomie

Nach dem bereits angekündigten Markteintritt der US-amerikanischen Fast-Food-Kette Taco Bell in Deutschland werden nun erste konkrete Ausbaupläne bekannt. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, sollen unter anderem mindestens 15 Restaurants in Bayern innerhalb der kommenden fünf Jahre entstehen.

Bericht nennt konkrete Ausbaupläne für Bayern und weitere Regionen

Wie „Bild“ unter Berufung auf den Franchise-Berater Raimond Roßleben berichtet, seien „bis auf den Osten und Berlin alle Bundesländer besetzt“. Für den Aufbau in Bayern sei der Unternehmer Christian Lehmann vorgesehen. Dieser wird von der Zeitung mit den Worten zitiert: „Für Bayern sind mindestens 15 Standorte in den nächsten 5 Jahren geplant.“

Weitere Details zu den geplanten Standorten in anderen Bundesländern werden in dem Bericht nicht genannt. Auch konkrete Eröffnungsdaten für einzelne Restaurants liegen weiterhin nicht vor.

Erste Städte bereits bestätigt – weitere Details noch offen

Bereits zuvor hatten das Magazin „Horizont“ und die „Bild“-Zeitung über erste geplante Standorte in Frankfurt, Stuttgart und Köln berichtet. Ein Sprecher von Taco Bell bestätigte diese Städte gegenüber „Bild“. Wörtlich heißt es: „Ich kann bestätigen, dass Taco Bell noch in diesem Jahr in Deutschland eröffnen wird. Wir planen Restaurants in Städten wie Frankfurt, Stuttgart und Köln. Weitere Details zu zusätzlichen Städten, der Anzahl der Restaurants, dem Eröffnungstermin und den Franchisepartnern werden in einer späteren Mitteilung bekannt gegeben.“

Während „Horizont“ den Markteintritt für Ende 2026 einordnet, nennt „Bild“ keine konkreten Zeitangaben über das laufende Jahr hinaus.

Franchise-Modell mit mehreren Partnern für Deutschland geplant

Nach Angaben der „Bild“-Zeitung wurde das Düsseldorfer Unternehmen Franchise Focus mit der Suche nach Franchisenehmern beauftragt. Laut Roßleben seien insgesamt sechs Area Developer für Deutschland gewonnen worden.

Auf der Internetseite von Franchise Focus werden zudem Rahmenbedingungen für das Franchise-Modell genannt. Demnach liegt das erforderliche Investment bei mindestens 400.000 Euro, das notwendige Eigenkapital bei mindestens 150.000 Euro. Hinzu kommen eine Einstiegsgebühr von 65.000 US-Dollar sowie laufende Gebühren von 6 Prozent des Umsatzes und 5 Prozent für Marketingmaßnahmen.

Teil einer erneuten Expansion nach gescheiterten Plänen im Jahr 2025

Der aktuelle Ausbau ist ein weiterer Versuch von Taco Bell, den deutschen Markt zu erschließen. Frühere Pläne für mehr als 100 Filialen bis 2030 waren laut „Horizont“ im Mai 2025 gestoppt worden.

„Bild“ berichtet, dass es zuvor Differenzen mit einem Franchisepartner gegeben habe. Der Mutterkonzern Yum! Brands, zu dem auch KFC und Pizza Hut gehören, habe sich daraufhin von diesem getrennt.

Taco Bell bislang ohne öffentlich zugängliche Standorte in Deutschland

Nach Angaben der Berichte betreibt Taco Bell weltweit rund 8500 bis über 9000 Restaurants in mehr als 30 Ländern. In Deutschland gibt es bislang keine öffentlich zugänglichen Filialen. Drei bestehende Standorte befinden sich demnach in US-Kasernen und sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Kneipe 80 eröffnet erstmals einen Standort außerhalb Bayerns. In Münster kooperiert die Münchner Marke mit dem Betreiber der Ausgehlocation Das Schaf. Am Tegernsee wird der saisonale Kiosk 80 zum Klub 80 in Rottach-Egern.

Nach dem dramatischen Einbruch der Besucherzahlen beim diesjährigen Cannstatter Wasen steht noch immer die Frage im Raum, wie es dazu kommen konnte. Beteiligte äußern offenbar unter vorgehaltener Hand die Vermutung, die Zahlen könnten in der Vergangenheit beschönigt worden sein.

32 Künstler und ein Vier-Gänge-Menü aus mehreren Restaurantküchen gehören zur neuen Europa-Park Dinner-Show „The Grand Club“. Die Veranstaltung ist für ausgewählte Abende vom 21. November 2026 bis zum 21. Februar 2027 angekündigt.

Seit vergangener Woche wurde nach einem Medienbericht spekuliert, dass Starbucks eine auf mexikanische Küche spezialisierte Restaurant-Kette kaufen könnte. Doch dazu kommt es nicht.

Rund 2,5 Millionen Gäste statt 4,2 Millionen im Vorjahr: Der Cannstatter Wasen endet mit deutlich geringeren Besucherzahlen. Wie die dpa berichtet, gehe auch der Bierkonsum weiter zurück. Veranstalter und Festwirte zeigen sich dennoch zufrieden.

Schwabinger Tor Bräu hat ein Wirtshaus im Andaz-Hotel in München eröffnet. Die angeschlossene Brauerei produziert seit 2025 und beziffert ihre mögliche Jahresproduktion auf bis zu 100.000 Liter Bier.

Weißer Trüffel gilt als wertvoll – nun macht ihm auch der Klimawandel zu schaffen. Die Delikatesse könnte nach Hitze und Dürre in diesem Sommer noch teurer werden. Experten hoffen auf den Spätherbst.

Die Gastronomische Akademie Deutschlands hat Drei-Sterne-Koch Christian Bau auf der 78. Frankfurter Buchmesse mit der Goldenen Feder für sein Buch „Paris–Tokio“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs vergab die Jury insgesamt 61 Preise an Verlage und Autoren.

Daniel Craig hat sich einem Bericht der „Times“ zufolge am Londoner Pub „Horseshoe“ beteiligt. Mit zwei Geschäftspartnern wolle der frühere James-Bond-Darsteller das Lokal in Clerkenwell zunächst renovieren lassen.

Klaus Rader, Co-Gründer von L'Osteria, kommt auf Mallorca bei einem Autorennen ums Leben. Die Unfallursache ist unklar. Die Veranstalter sagen nach dem Unfall das Ereignis ab.