Terrasse des Humboldt Forums öffnet Mitte Oktober mit Restaurant

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Der Öffnungsreigen im Berliner Humboldt Forum steht vor einem luftigen Höhepunkt. Am 16. Oktober soll die Dachterrasse auf dem 680 Millionen Euro teuren Zentrum für Kunst, Kultur und Wissenschaft die Türen aufschließen. In rund 30 Metern Höhe gibt es dann nicht nur beste Sicht auf Berlin, sondern auch ein nach der französischen Naturforscherin Jeanne Baret benannte Restaurant, wie das Humboldt Forum am Donnerstag mitteilte.

Zudem sind zwei Kunstwerke auf dem Dach zu entdecken. «Insurgentes Sur» thematisiert eine goldene Silhouette von Berlins Partnerstadt Mexiko-City. Ende des Jahres soll zudem eine Klanginstallation des aus Nigeria stammenden Künstlers Emeka Ogboh zu hören sein.

Seit September sind erste Teile von Ethnologischem Museum und Museum für Asiatische Kunst in der zweiten und dritten Etage des Westflügels zu sehen. Das Humboldt Forum war nach jahrelangen Diskussionen und einigen Verzögerungen im Juli in einem ersten Schritt eröffnet worden.

Das rund 40 000 Quadratmeter umfassende Gebäude im Herzen Berlins teilen sich die Museen der Stiftung, das Land Berlin, die Humboldt-Universität und die Stiftung Humboldt Forum. Gezeigt werden Exponate aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien sowie Objekte zur Geschichte Berlins. Das Gebäude selbst ist wegen seiner historisierenden Barockfassade des alten Stadtschlosses umstritten. (dpa)


 

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