Tim Hortons nimmt Beyond Meat von der Karte – Kentucky Fried Chicken steigt ein

| Gastronomie Gastronomie

Die kanadische Schnellrestaurant-Kette Tim Hortens hat die Zusammenarbeit mit Beyond Meat beendet und die Produkte aus dem Sortiment genommen, das berichtet food-service.de. Erst vor sieben Monaten hatte Tim Hortons die Produkte des Fleischersatzherstellers auf die Speisekarte gesetzt.

Im Juni 2019 verkündete das kanadische Unternehmen zum Launch eines Frühstücksandwiches, dass sie Produkte von Beyond Meat ins Sortiment aufnehmen werden. Wenig später wurde sogar der erste Burger angeboten. Der erhoffte Erfolg blieb allerdings aus und es folgte die Ernüchterung: Im September nahm Tim Hortons in fast allen der 4.000 Restaurants die Produkte von der Karte. Jetzt das endgültige Aus.

"Wir haben Beyond Meat als zeitlich begrenztes Angebot eingeführt. Wir tauschen uns mit unseren Gästen aus und testen neue Produkte, die zu unserem Hauptmenü passen. Möglicherweise werden wir in Zukunft erneut mit Beyond Meat zusammenarbeiten", heißt es in einer Erklärung des Unternehmens.

Für den Hersteller veganer Würstchen und Burger bedeutet dies allerdings kein herber Verlust, denn wie ecoreporter.de berichtet, steht die nächste Fast-Food-Kette in den Startlöchern. Kentucky Fried Chicken will die Zusammenarbeit mit Beyond Meat weiter ausbauen und in 70 KFC-Fillialen die fleischlosen Chicken-Nuggets von Beyond Meat anbieten.

Beyond Meat kündigte außerdem an, seine Kooperation mit McDonald’s weiter ausweiten zu wollen. Ein großer Erfolg für Beyond Meat, doch ob es zu einer dauerhaften Partnerschaft mit dem Burgerriesen kommt, ist noch ungewiss.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.