Tobit senkt Bierpreise in Tech-Pub und lässt Gäste selbst zapfen

| Gastronomie Gastronomie

Benzin, Strom und Gas, Lebensmittel und Gehälter, überall steigen die Kosten in der Gastronomie. Doch statt die Preise für Getränke in Bar und Restaurant anzuheben, setzt das „The Unbrexit“, der britische Pub der Tobit Software Laboratories AG in Ahaus, auf Self-Refill-Optionen und senkt den Bierpreis um fast 30 Prozent.

Das Bestellen und Bezahlen mit dem eigenen Smartphone, ist bei den Besuchern des britischen Pubs seit vielen Jahren Normalität. Nun wird auch Self-Refill angeboten, eine Option, die den Service entlasten und nach Ansicht des Unternehmens für Entertainment sorgen soll. Fünf verschiedene Biersorten von Carlsberg stehen an der Self-Refill-Theke zur Auswahl und können gezapft werden. Nehmen die Gäste das Zapfen selbst in die Hand, erhalten sie einen Rabatt in Höhe von 0,60 Pfund. (Die Abrechnung im The Unbrexit erfolgt in britische Pfund und wird automatisch zum aktuellen Wechselkurs umgerechnet).

Noch ist das Angebot in der Testphase, sorgt aber bereits für ca. 10 Prozent des gesamten Getränkeumsatzes. Getestet werden auch verschiedene Schließmechanismen, die den Zufluss sperren, wenn die bestellte Biermenge erreicht ist.

Alle digitalen Anwendungen im The Unbrexit basieren auf dem Betriebssystem „chayns“. Die Software verbindet SOaP mit Anwendungen wie Tischreservierung, Gutscheinsystem, Chat und Abrechnung und ermöglicht es den Gästen, zum aktuellen Wechselkurs in britschen Pfund zu bezahlen. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das internationale Festival Pizza Village feiert Ende Mai 2026 seine Deutschlandpremiere im Berliner Napoleon Komplex. Zehn Pizzerien aus Italien präsentieren dort neapolitanische Pizzakultur und Handwerk bei freiem Eintritt.

Das Boutiquehotel Sonne Küsnacht-Zürich eröffnet am 10. Juni 2026 das neue Restaurant Pavillon. Das Restaurant entstand nach Angaben des Hotels aus der früheren „Sonnengalerie“, die gemeinsam mit Küchel Architects neu gestaltet wurde.

Pressemitteilung

Viele Gastronomiebetriebe nutzen Spülmaschinen im Standardprogramm – oft mit unnötig hohem Energie- und Wasserverbrauch. EcoPilot von Winterhalter setzt auf KI, erkennt Stoßzeiten und passt Programme automatisch an. So sinkt der Energieverbrauch um bis zu 17 %, CO₂ wird reduziert und Ressourcen geschont – ohne Einbußen bei Hygiene oder Spülergebnis.

L’Osteria eröffnet im Sommer das erste Restaurant in Dänemark und setzt damit die internationale Wachstumsstrategie fort. In Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner plant das Unternehmen mittelfristig den Aufbau von bis zu 15 Standorten.

Am Flughafen Düsseldorf sind neue Gastronomie- und Einzelhandelskonzepte gestartet. Betreiber Lagardère Travel Retail Deutschland baut damit sein Angebot am Standort weiter aus.

In Stockholm wird ein Café-Konzept erprobt, bei dem die Künstliche Intelligenz Mona die operative Leitung übernimmt. Medienberichte deuten auf eine signifikante Reduzierung des Personaleinsatzes hin, zeigen jedoch auch technische Grenzen bei individuellen Kundenwünschen auf.

Das Berliner Restaurant Nobelhart & Schmutzig hat seine Regeln zur Smartphone-Nutzung im Gastraum erläutert. Hintergrund ist die Stornierung eines Gastes, der die Praxis kritisierte. Parallel haben sich mehrere Betriebe der Spitzengastronomie zu ähnlichen Fragen geäußert. Die Fotoregeln des Restaurants werden seit Jahren diskutiert.

VistaPrint und Cornelia Poletto haben fünf Finalisten für die Auszeichnung zum Lokalhelden 2026 nominiert. Bis zum 10. Mai kann die Öffentlichkeit über den Gewinner eines Preisgeldes von 20.000 Euro abstimmen.

Von schwarzem Sesam über Erdbeer-Matcha-Latte bis zu Käsekuchen mit Pistazie und Ingwer mit Zitronenschale - die Berliner Gelato Week lockt Eisfreunde erneut mit ungewöhnlichen Kreationen. Etwa 50 Eisdielen in ganz Berlin nehmen teil.

Trotz steigender Lebenshaltungskosten priorisieren viele Verbraucher Restaurantbesuche als „kleinen Luxus“. Laut einer SumUp-Umfrage planen über 30 Prozent der Menschen hierfür feste monatliche Budgets ein.