Too Good To Go: App gegen Verschwendung von Lebensmitteln

| Gastronomie Gastronomie

Die Verschwendung von Lebensmitteln zählt zu den großen Problemen unserer Zeit. Nach Angaben des Bundesernährungsministeriums landen in Deutschland jährlich rund zwölf Millionen Tonnen Essen im Müll. Weltweit wird mehr als ein Drittel aller produzierten Lebensmittel weggeworfen.

Die App Too Good To Go (Zu gut zum Wegwerfen) sagt der Lebensmittelverschwendung den Kampf an und hilft Nutzern gleichzeitig dabei, etwas Geld zu sparen. Die Anwendung eines dänischen Start-ups verbindet in europäischen Großstädten Menschen mit Geschäften, die nicht verkaufte Lebensmittel zur Verfügung stellen.

Mit Hilfe der App kann man überschüssiges Obst und Gemüse, Brote und Kuchen sowie übrig gebliebene Speisen von Restaurants, Bäckereien, Hotels, Supermärkten und ähnlichen Betrieben zu reduzierten Preisen kaufen. Die App zeigt alle teilnehmenden Läden in der Umgebung an und listet sie nach der Entfernung zum eigenen Standort auf.

Alternativ kann man auch direkt nach bestimmten Geschäften suchen oder sich die Betriebe auf einer Karte anzeigen lassen. Grün markierte Geschäfte bieten noch mindestens eine Box mit Resten an. Rot gekennzeichnete Betriebe haben entweder nichts mehr übrig oder sind schon geschlossen. Mit dem Smartphone kann man zusätzlich filtern, worauf man Hunger hat.

Bezahlt wird anschließend bequem per Paypal oder Kreditkarte. In einer vereinbarten Zeitspanne kann das Essen schlussendlich abgeholt werden. Dank Too Good To Go kann so jeder aktiv Lebensmittelverschwendung bekämpfen, zum Schutz der Umwelt beitragen und sogar neue Läden und Lokale entdecken. Die App steht für iOS und Android kostenlos zum Download bereit.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.