Trendgetränk Matcha: Nachfrage-Boom sorgt für Umsatzschub bei Cafés

| Gastronomie Gastronomie

Eine aktuelle Analyse des Finanztechnologie-Anbieters SumUp zeigt, dass der japanische Grüntee Matcha das Wachstum des Café- und Gastronomiesektors in Deutschland beflügelt. Betriebe, die das Trendgetränk in ihr Sortiment aufgenommen haben, verzeichnen eine signifikante Zunahme der Einnahmen.

Umsatzplus durch Matcha

Die Studie vergleicht Cafés, die Matcha-Produkte anbieten, mit solchen, die dies nicht tun. Demnach verzeichneten Cafés mit Matcha-Produkten einen Anstieg der Transaktionen um 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei Cafés ohne Matcha-Angebot hingegen sank der durchschnittliche Warenkorb um 22 Prozent.

Der durchschnittliche Warenkorb stieg bei den Betrieben, die Matcha anbieten, im Jahresvergleich um 9 Prozent an, während der Gesamtanstieg der durchschnittlichen Transaktionen im Café- und Gastronomiesektor bei 49 Prozent lag.

Umsatzstärkste Zeiten für Cafés

Die SumUp-Analyse beleuchtet zudem die Stoßzeiten im Cafégeschäft. Der Samstag erweist sich als wichtigster Geschäftstag, an dem fast 19 Prozent aller wöchentlichen Transaktionen getätigt werden. Es folgen der Freitag (17 Prozent) und der Donnerstag (15 Prozent). Zusammen generieren diese drei Tage mehr als die Hälfte der gesamten Wochenumsätze.

Der Montag ist hingegen der umsatzschwächste Tag. Im Tagesverlauf beginnt das Hauptgeschäft für viele Cafés zur Mittagszeit, die mit 28 Prozent die meisten Transaktionen verzeichnet. Auch der frühe (26 Prozent) und späte Nachmittag (21 Prozent) sind wichtige Zeiträume. Die Morgenstunden spielen hingegen eine untergeordnete Rolle.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

«Redo» hat es mit seinen XXL-Restaurants zu lokaler Berühmtheit gebracht. Seit einiger Zeit startet der Gastronom als Influencer durch. Über einen Nimmermüden mit einem bescheidenen Traum.

Mit Tim Mälzer und Lukas Mraz bewirbt WienTourismus die kulinarische Vielfalt der österreichischen Hauptstadt. Die Kampagne ist Vorbote für das Themenjahr 2026 und rückt sowohl die klassische Wirtshauskultur als auch die Sterne-Gastronomie in den Fokus.

Sternekoch Alexander Herrmann startet im Wirsberger Bistro „Oma & Enkel“ das Projekt „Knallhart Oma“. Neun Großmütter aus Oberfranken bringen ihre Originalrezepte ohne gastronomische Veränderung auf die Speisekarte des Posthotels – den Auftakt macht Stockfisch aus dem Landkreis Hof.

Auf der Internorga 2026 kämpfen 18 junge Kochtalente um den zehnten Next Chef Award. Unter den Augen einer prominenten Jury um Johann Lafer und Tim Mälzer messen sich die Teilnehmer in der Hamburger Messehalle. Dem Gewinner winken ein eigenes Kochbuch und eine Kooperation mit der Lufthansa.

Pressemitteilung

Mit innovativen Produktkonzepten, modularen Systemlösungen und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit entwickelt Sander das Sortiment konsequent entlang der Anforderungen von Hotellerie, Gastronomie und Eventcatering weiter. Ob flexible Baukasten- und 2-in-1-Konzepte, ressourcenschonende Refill-Lösungen, kreative Dessert- und Garnierkomponenten oder zeitgemäße vegane und internationale Trendgerichte – alle Neuheiten sind darauf ausgelegt, kreative Freiheit, Prozesssicherheit und wirtschaftliches Arbeiten im gastronomischen Alltag optimal zu verbinden.

Inhaberwechsel in der Hamburger Hafencity: Sternekoch Kevin Fehling gibt seine Puzzle Bar ab. Wie Fehling über soziale Medien mitteilte, wechselt das Objekt mit sofortiger Wirkung in die Hände eines neuen Besitzers. Der Gastronom Kristian Zrno übernimmt die Bar.

Sechs Plätze am Wiesn-Tisch für 1.729 Euro? Ein Gericht bremst Online-Händler und soll Wiesn-Fans vor Abzocke schützen. Doch endgültig gestoppt scheint der Verkauf überteuerter Wiesn-Plätze nicht.

Die offizielle Zeremonie zur Veröffentlichung des Guide Michelin Frankreich findet am 16. März 2026 erstmals im Fürstentum Monaco statt. Die Veranstaltung im Grimaldi Forum wird durch eine Kooperation zwischen dem Fürstentum und der Monte-Carlo Société des Bains de Mer realisiert.

Das Berliner Lutter & Wegner am Gendarmenmarkt feiert sein 215-jähriges Bestehen. Mit einem speziellen Jubiläumsmenü und einem Fokus auf regionale Produkte schlägt es die Brücke zwischen historischer Weinstube und moderner gehobener Gastronomie.

Domino’s Pizza zieht Bilanz für 2025: Während der globale Markenumsatz die Marke von 20 Milliarden US-Dollar überschreitet und das Filialnetz weltweit massiv wächst, drücken steigende Personal- und Warenkosten auf die Margen der Eigenbetriebe in den USA