Tristan Brandt: Ein Sternekoch im Mannheimer Kaufhaus

| Gastronomie Gastronomie

Das Opus V in Mannheim sei kein normales Gourmetrestaurant. Das falle den Gästen schon auf dem Weg dorthin auf, schreibt die Zeit-Redaktion. Schließlich liege das Opus V im sechsten Stock des Modekaufhauses Engelhorn. Konsum und Kultur gehen dort jedoch regelmäßig Hand in Hand: So traten schon die Mannheimer Philharmoniker auf, der Opernchor des Nationaltheaters war laut Zeit auch schon vor Ort. Chef am Herd ist Tristan Brandt, der sein Handwerk in der Küche Harald Wohlfahrts lernte. 

Nach Stationen in Barcelona, im Saarland, in den Vogesen und in China heuerte Brandt in Mannheim an. Dass die Stadt seit dem Weggang von Juan Amador nicht gerade für ihre Kulinarik bekannt ist, störte den jungen Koch nicht. Für ihn bilde die Stadt die ideale Kulisse für seine Ziele, wie er nun der Zeit verriet. Es sei eine Stadt, die kulinarisch noch nicht übersättigt sei. Zudem ließen sich die Gäste noch begeistern. Ein weiterer Vorteil ist für Brandt natürlich das Unternehmen Engelhorn, das hinter seinem Restaurant steht und reichlich Geld investiert hat.  

Zwei Jahre nach seinem Start im Opus V übernahm Brandt dann auch die Leitung der weiteren fünf Restaurants in den Modehäusern des Unternehmens. Angebote aus Tokio und New York lehnte er laut Zeit aber bereits ab. Stattdessen habe er sich vor wenigen Jahren mit seiner Frau ein Haus bei Mannheim gekauft. 
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Gastronomische Akademie Deutschlands hat Drei-Sterne-Koch Christian Bau auf der 78. Frankfurter Buchmesse mit der Goldenen Feder für sein Buch „Paris–Tokio“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs vergab die Jury insgesamt 61 Preise an Verlage und Autoren.

Daniel Craig hat sich einem Bericht der „Times“ zufolge am Londoner Pub „Horseshoe“ beteiligt. Mit zwei Geschäftspartnern wolle der frühere James-Bond-Darsteller das Lokal in Clerkenwell zunächst renovieren lassen.

Klaus Rader, Co-Gründer von L'Osteria, kommt auf Mallorca bei einem Autorennen ums Leben. Die Unfallursache ist unklar. Die Veranstalter sagen nach dem Unfall das Ereignis ab.

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.