Tristan Brandt: Neuer Glanz für das Schlossparkrestaurant in Weinheim?

| Gastronomie Gastronomie

Sternekoch Tristan Brandt könnte bald das Weinheimer Schlossparkrestaurant übernehmen. Die Stadtverwaltung bestätigte laut Weinheimer Nachrichten, dass Brandt Interesse an der Pacht des traditionsreichen Lokals bekundet habe. Erste Gespräche zwischen beiden Parteien haben bereits stattgefunden.

Während konkrete Verträge noch ausstehen, zeigte sich die Stadt optimistisch und betonte den beiderseitigen Wunsch nach einer Zusammenarbeit. Ein Eröffnungstermin wurde bisher nicht genannt.

Die fortgeschrittenen Verhandlungen mit Brandt werden auch dadurch deutlich, dass allen anderen Bewerbern um die Pacht des Schlossparkrestaurants bereits abgesagt wurde. Dies bestätigte die Stadtverwaltung auf Nachfrage. Während der dreiwöchigen Bewerbungsfrist im Dezember hatten fast zehn Interessenten ihre gastronomischen Konzepte und Businesspläne eingereicht. Gefordert war ein erfahrener Gastronom mit modernem Küchenansatz, Schwerpunkt auf regionalen Frischeprodukten und ausreichendem Eigenkapital.

Wer außer Brandt noch Interesse an der historischen Location hatte, bleibt ein Geheimnis. Die Stadtverwaltung hält sich bewusst bedeckt, um die Kandidaten nicht der öffentlichen Aufmerksamkeit auszusetzen – eine Lehre aus früheren Erfahrungen, als solche Vorgehensweisen auf Kritik stießen. Auch die früher festgelegten konzeptionellen Vorgaben für das Schlossparkrestaurant wurden diesmal komplett gestrichen, was den Bewerbungsprozess offener gestaltete.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Auswertung zeigt höhere Einnahmen über Kartenzahlungen rund um Halloween. Besonders der Lebensmittelhandel sowie Bars und Clubs verzeichneten Zuwächse. Zwischen den untersuchten Städten gab es deutliche Unterschiede.

Gault&Millau hat Philip Rachinger zum „Chef of the Year 2027“ in Österreich gekürt. Bei der Präsentation des neuen Guides wurden außerdem Karl und Rudi Obauer für ihr Lebenswerk geehrt und weitere Preise für Gastronomie, Wein und Hotellerie vergeben.

Nur noch 2,5 statt 4,2 Millionen Besucher auf dem Cannstatter Wasen - die neuen Gästezahlen überraschen die Verantwortlichen. Kann das wirklich sein?

Seit der Euro-Einführung kostet der Espresso im „Fante di Cuori“ im italienischen Cossato unverändert 70 Cent. Das Betreiberpaar will daran festhalten. Möglich machen das der Verzicht auf Angestellte und niedrige Mietkosten.

Dieter L. Kaufmann ist mit 89 Jahren gestorben. Der Koch führte das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant Zur Traube in Grevenbroich. Kollegen erinnern unter einen Nachruf von Jürgen Dollase an ihn als Lehrmeister und an gemeinsame Erlebnisse.

TikTok hat die hippe Snackbar «Fabel Friet» weltberühmt gemacht. Doch mit den Touristen kamen auch die Probleme: lange Schlangen, Müll, Ratten. Nun ziehen die Nachbarn vor Gericht.

Nach einem unbefugten Zugriff auf ein E-Mail-Konto warnt die Roland Kuffler GmbH vor möglichen gefälschten Nachrichten. Nach einem Bericht der tz sei das Konto wieder abgesichert und das Landeskriminalamt eingeschaltet.

Dirndl und Lederhose bleiben im Schrank und der Zapfhahn zu: Die Stadtverwaltung begründet ihre Entscheidung mit der Fürsorgepflicht für die Bürgerinnen und Bürger.

 

Das Bayerische Oberste Landesgericht hat die Vergabe der Festzelte Paulaner und Schottenhamel für das Oktoberfest 2026 bestätigt. Ein Wirt hatte eine europaweite Ausschreibung gefordert.

Vier Gastronomiebetriebe haben das Finale der Uber Eats Awards 2026 erreicht und treten am 26. Oktober 2026 in Berlin gegeneinander an. Eine Jury um Tim Raue entscheidet über die Vergabe von insgesamt 55.000 Euro Preisgeld.