TSE-Implementierung bei Aposto: Auspacken, einstecken - fertig!

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Anfang des Jahres drehte sich in der Gastronomie alles um die Kassensicherungsverordnung. Dann kam Corona. Immer noch sind Gastronomen aber verpflichtet ihre Kassen technisch zu sichern. Das Aposto Bamberg zeigt, dass es Wege gibt, die Vorgaben zu erfüllen.

Inmitten all der Kritik an der Maßnahme, insbesondere bezüglich des Zeitpunkts und selbst für Techniker nicht immer leicht interpretierbarer Vorgaben, hier mal eine durch und durch positive Meldung: Jens Müller, Geschäftsführer der Aposto Bamberg, spricht im Interview über seine Erlebnisse bei der TSE-Implementierung in die AmadeusKasse von Gastro-MIS mit seinem Kassen-Fachhandelspartner Varyon.

Herr Müller, auch in Techniker-Kreisen sind die TSEs stark diskutiert. Einer der größten Vorwürfe lautet dabei, dass es zu kompliziert sei, sie zu implementieren. Können Sie den Trubel nachvollziehen?

Ehrlich gesagt nicht. Natürlich habe ich auch Geschichten gehört, dass sich die Integration über Monate hinzieht und die Rechnung des Servicepartners steigt und steigt und steigt. Aber meine eigene Erfahrung ist eine ganz andere: Für mich war das ganze Thema in einer Stunde erledigt.

In einer Stunde? Das hört sich nach Rekordzeit an. Wie lief das ab?

Bereits im Januar bekam ich ein Päckchen von meinem Fachhandelspartner Varyon...

Im Januar? Waren TSEs zu dieser Zeit überhaupt schon verfügbar?

Ich habe mich nicht damit beschäftigt, wie die allgemeine Situation ist, aber für uns waren sie bereits ab Dezember 2019 bestellbar.

Damit müssen Sie auf die ersten am Markt zugegriffen haben. Wie ging es mit der Implementierung weiter?

In dem Päckchen von Varyon lag nur ein einziger USB-Stick und eine kurze Anleitung, wo ich diesen anstecken muss - an unserem Amadeus360 Kassen-Server. Dann hatten wir einen kurzen Telefontermin, in dem ich durch die wenigen Klicks, die ich selbst auszuführen hatte, geleitet wurde. Der Rest lief “Remote” also per Fernwartung. In unter einer Stunde war alles erledigt.

Also Plug&Play - auspacken, einstecken und fertig?

Ja. War alles ganz easy.

Das klingt unglaublich. Häufig liest man von Schwierigkeiten mit der Konfiguration der TSE vor allem bei Gutscheinen und Stornos, oder Änderungen an der Bestellung. Bei Ihnen gab es nichts dergleichen?

Absolut nicht. Es lief sofort alles reibungslos. Ich vermute, das lag an der Kombination aus den TSE Experten von Gastro-MIS welche, wie ich höre, über Dr. Mirco Till sogar an der Umsetzbarkeit der KassenSichV mit gefeilt haben und den Technikern von Varyon, die alles bereits vorkonfiguriert an mich geschickt haben.

Hatten Sie sich bewusst für die Hardware-Variante entschieden?
Nein, diese Entscheidung hat mein technischer Berater bei Varyon für mich getroffen. Wir mussten uns über solche Dinge nicht den Kopf zerbrechen. Deshalb könnte ich auch nicht sagen, welche Optionen es gegeben hätte. Für mich ideal, denn ich bin Gastronom mit Leib und Seele und kein Techniker.

Kritik an der Hardware TSE ist häufig, dass sie nur eine Kasse absichern könnte. Haben Sie im Aposto Bamberg denn nur eine Kasse?

Dass nur eine Kasse anschließbar sei, kann ich nicht bestätigen. Wir haben zwar nur einen Kassenserver, das ist richtig. Aber hinzukommen mehrere mobile Kassen, die unseren Mitarbeitern lange und vor allem viele Laufwege ersparen. Die TSE habe ich einfach an die Hauptkasse gesteckt und alle Orderman Handhelds sind automatisch über das Netzwerk mit abgesichert.

Zum Schluss eine aktuelle Frage abseits der TSE-Thematik: Wie geht es Ihnen während des Lockdowns?

Nun, wir denken, dass sich unsere Stimmung auch auf unsere Gäste übertragen lässt. Deshalb bleiben wir gut gelaunt und halten vor allem via Social Media den Kontakt zu unseren Gästen. Dort haben wir zum Beispiel die Kampagne #CoronaBuddies ins Leben gerufen, welche erklärt, wie wir es bewerkstelligen, dass wir trotz Schließung für unsere Gäste da sein können.

Jens Müller ist seit fast 9 Jahren Geschäftsführer des Aposto Restaurants in Bamberg und seit fast 17 Jahren in der Enchilada Gruppe tätig. Das Aposto-Konzept steht für innovative, mediterrane Küche mit Fokus auf ausgefallenen Pizza- und Pastakreationen. Aposto ist eines von zehn erfolgreichen Konzepten der Enchilada Franchise GmbH.

Über Gastro-MIS

Die Gastro-MIS GmbH in Gräfelfing bei München ist seit über 20 Jahren der Spezialist für Software- und Servicelösungen im Bereich ERP für Gastronomie und Hotellerie. Zu den Produkten gehören die AmadeusKasse, browserbasierte Clouddienste zur Unternehmenssteuerung (Amadeus360) sowie für Online-Reservierungen und Online-Gutscheine. Dies bedeutet perfekt aufeinander abgestimmte Systeme durch die Nutzung gemeinsamer Daten und ein durchgängiges Bedienkonzept über alle Bereiche hinweg. Dienstleistungen wie Finanz- und Lohnbuchhaltung runden das Konzept ab. Die Gastro-MIS ist Mitglied der ersten Stunde des Deutschen Fachverbandes für Kassen- und Abrechnungssystemtechnik (DFKA) und anerkannter Experte für zertifizierte Technische Sicherungseinrichtungen (kurz TSE) für Registrierkassen. Mehr Informationen unterwww.amadeus360.de.


 

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