TV-Reportage: „Plötzlich Chefin - zwei Schwestern und ein Traditionshotel“

| Gastronomie Gastronomie

Die Schwestern Viktoria und Kristin Fuchs führen das Romantik Hotel Spielweg im Schwarzwald in sechster Generation, seit Vater Karl-Josef aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten musste. Über ein Jahr hat nun der SWR in dem Hotel gedreht und die beiden jungen Gastgeberinnen begleitet, die ein großes Erbe bewahren, aber auch eigene Wege gehen wollen.
 

Viktoria und Kristin Fuchs haben im April 2017 die Leitung des traditionsreichen Betriebs von ihren Eltern, wegen einer Erkrankung des Vaters, übernommen. Karl-Josef Fuchs zählt zu den Gründungsmitgliedern der Jeunes Restaurateurs Deutschland und ist seit Jahrzehnten „Romantiker“. Inzwischen ist auch Viktoria Mitglieder bei JRE. Seit sechs Generationen werden Gastlichkeit und Gastfreundschaft im Spielweg Familie Fuchs intensiv gelebt. Das kulinarische Angebot im Restaurant ist geprägt durch kreative Regionalküche, die raffiniert mit asiatischen Geschmacksnoten kombiniert und auf die jeweiligen Jahreszeiten abgestimmt ist. Wild steht hier im Vordergrund. Vater Karl-Josef und der Freund der Küchenchefin sind beide Jäger. Karl-Josef Fuchs hat mehrere bekannte Bücher rund um das Thema Wildküche veröffentlich.

Die Spezialitäten aus der hauseigenen Käserei und der eigenen Wurstherstellung sind ebenfalls auf der Karte zu finden. Nach einer Ausbildung im Zweisterne-Restaurant bei Douce Steiner in Sulzburg sammelte Viktoria Fuchs in weiteren Sterneküchen Erfahrung, bevor sie 2017 in den elterlichen Betrieb zurückkehrte.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.