US-Richter lässt Milliardenklage gegen McDonald's zu

| Gastronomie Gastronomie

McDonalds muss sich in den USA einer Milliardenklage stellen, nachdem der afroamerikanische Medienunternehmer Byron Allen sich wegen seiner Hautfarbe benachteiligt fühlt. Er wirft der Fastfood-Kette „rassistisches Vertragsverfahren“ bei der Anzeigenschaltung vor.

Byron Allen, der Eigentümer der Entertainment Studios Networks sowie der Weather Group ist, wirft McDonalds vor, „ein zweistufiges, auf Hautfarbe basierendes System“ eingeführt zu haben, heißt es bei Spiegel Online. Dieses System soll ihn angeblich vom normalen Anzeigenmarkt ausschließen, behauptet er.

Allens Vorwurf: Sein Unternehmen hätte „Dutzende Millionen Dollar an jährlichen Werbeeinnahmen von McDonald's erhalten“ als es noch einen weißen Besitzer hatte. Angeblich schließe die Burger-Kette Verträge mit einer anderen Werbeagentur für „afroamerikanische Medien“ ab. Für diese sei ein deutlich kleinerer Etat, als für den restlichen Markt vorgesehen, heißt es in dem Bericht weiter. Laut Allen würden nur 0,3 Prozent des Werbeetats von McDonalds für Anzeigen bei Medienunternehmen ausgegeben, die Afroamerikanern gehören.

McDonalds Anwältin und ehemalige US-Justizministerin Loretta Lynch erklärte jedoch, dass es bei der Beschwerde „um Einkommen, nicht Hautfarbe“ gehe. Außerdem würden die Vorwürfe die „legitimen betrieblichen Gründe“ für geringere Investitionen ignorieren. Genauso wie die „lange bestehenden Geschäftsbeziehungen“ zu Unternehmen mit Eigentümern unterschiedlichster Herkunft.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Datenanalyse von Lieferando zur Fußball-Weltmeisterschaft zeigt deutliche Verschiebungen bei den Essgewohnheiten und nächtlichen Bestelltrends in zehn deutschen Städten. Die Auswertung beleuchtet regionale Präferenzen bei Speisen, Getränken und dem Bedarf an Alltagsartikeln.

Taco Bell hat in den USA vorsorglich einzelne Zutaten in ausgewählten Restaurants aus dem Angebot genommen. Nach Angaben des Unternehmens haben die Gesundheitsbehörden bislang keinen Zusammenhang zwischen der Restaurantkette und dem aktuellen Cyclospora-Ausbruch bestätigt.

ATLANTIC Hotels hat Details zur 20 High Skyline Bar im neuen Atlantic Hotel Frankfurt vorgestellt. Die Bar soll mit der Hoteleröffnung im September 2026 den Betrieb aufnehmen und wird von Mo Kaba geleitet.

Tim Raue eröffnet gemeinsam mit der Heidelberger Bliss-Group ein zeitlich begrenztes Restaurant im ehemaligen Commissary des Patrick-Henry-Village. Das Konzept mit dem Titel Taste of the Dragon umfasst ein Fünf-Gänge-Menü.

Der Aufbau des Oktoberfests läuft auf Hochtouren, der berühmte Paulaner-Turm steht - aber die Kellnerinnen-Parade des Künstlers Emil Kneiß ist kopflos geworden: Eine schwarze Folie verhüllt die Gesichter. Über den Hintergrund herrscht Rätselraten.

Burger King will die in den vergangenen Jahren wegen Pandemie und Inflation aufgeschobene Expansion in Deutschland nun nachholen. «Alle Zeichen stehen auf Wachstum», sagte Deutschland-Chef Andreas Bork zum 50. Jahrestag der Eröffnung des ersten deutschen Burger-King-Restaurants.

Die Landeshauptstadt Hannover zieht nach dem Abschluss des 497. Schützenfestes eine positive Bilanz der zehntägigen Veranstaltung. Nach Angaben der Stadtverwaltung kamen rund 900.000 Besucher auf den Schützenplatz.

Die peruanische Hauptstadt Lima richtet am 4. November erstmals die Verleihung der The World’s 50 Best Restaurants aus. Wie der Veranstalter mitteilt, finde die Preisverleihung damit zum ersten Mal in Südamerika statt.

Für die insolvente Hamburger Gastronomie TamTam hat der vorläufige Insolvenzverwalter die Investorensuche gestartet. Ob und wann der Betrieb wieder aufgenommen wird, hängt nach seinen Angaben von einer erfolgreichen Übernahme ab.

Der frühere Profifußballer Lukas Podolski betreibt schon eine ganze Dönerkette. Auch Schauspieler Frederick Lau plant nun in Berlin einen Dönerladen. Allerdings ganz ohne Fleisch.