"Veganer zu selbstgefällig": Restaurant in England verbannt vegane Speisen

| Gastronomie Gastronomie

Weil eine „militante Minderheit“ von Veganern immer wieder das Essen in ihrem Lokal kritisiert habe, verbannt eine Gastronomin von der Isle of Wight alle tierfreien Speisen von ihrer Karte. Seitdem sei sie einem „Social-Media-Mobbing“ ausgesetzt, schreibt sie auf der Facebook-Seite ihres Lokals „London House Bistro“.

Zu dem Schritt, vegane Gerichte bewusst nicht mehr anzubieten, sei das Restaurant gekommen, weil sie „die Nase voll hatten von der arroganten, selbstgefälligen Haltung“, heißt es in Facebook-Posting weiter. Dabei habe das Restaurant in der Vergangenheit sehr wohl auch für Veganer gekocht und sogar veganen Speck angeboten.

Doch schon damals sei sie für das Essen massiv kritisiert worden. „Wir sagten ihnen, welche veganen Optionen wir ihnen anbieten können, und sie nannten sie ekelhaft", wird die Gastronomin auf spiegel.de zitiert.

Sie wisse, dass es unfair sei, alle Veganer über einen Kamm zu scheren, doch ihre Entscheidung, „wurde leider von einer militanten Minderheit herbeigeführt, die es der Mehrheit anschließend verdorben hat“, erklärt die Besitzerin in ihrem Statement weiter und richtet sich dann nochmal persönlich an die veganen Kunden:

„Wenn ihr veganes Essen wollt, dann geht in ein veganes Restaurant... Wenn ich dort nach einem Steak fragen würde, würde ich übrigens keins bekommen, und ich würde es auch nicht erwarten.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das internationale Festival Pizza Village feiert Ende Mai 2026 seine Deutschlandpremiere im Berliner Napoleon Komplex. Zehn Pizzerien aus Italien präsentieren dort neapolitanische Pizzakultur und Handwerk bei freiem Eintritt.

Das Boutiquehotel Sonne Küsnacht-Zürich eröffnet am 10. Juni 2026 das neue Restaurant Pavillon. Das Restaurant entstand nach Angaben des Hotels aus der früheren „Sonnengalerie“, die gemeinsam mit Küchel Architects neu gestaltet wurde.

Pressemitteilung

Viele Gastronomiebetriebe nutzen Spülmaschinen im Standardprogramm – oft mit unnötig hohem Energie- und Wasserverbrauch. EcoPilot von Winterhalter setzt auf KI, erkennt Stoßzeiten und passt Programme automatisch an. So sinkt der Energieverbrauch um bis zu 17 %, CO₂ wird reduziert und Ressourcen geschont – ohne Einbußen bei Hygiene oder Spülergebnis.

L’Osteria eröffnet im Sommer das erste Restaurant in Dänemark und setzt damit die internationale Wachstumsstrategie fort. In Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner plant das Unternehmen mittelfristig den Aufbau von bis zu 15 Standorten.

Am Flughafen Düsseldorf sind neue Gastronomie- und Einzelhandelskonzepte gestartet. Betreiber Lagardère Travel Retail Deutschland baut damit sein Angebot am Standort weiter aus.

In Stockholm wird ein Café-Konzept erprobt, bei dem die Künstliche Intelligenz Mona die operative Leitung übernimmt. Medienberichte deuten auf eine signifikante Reduzierung des Personaleinsatzes hin, zeigen jedoch auch technische Grenzen bei individuellen Kundenwünschen auf.

Das Berliner Restaurant Nobelhart & Schmutzig hat seine Regeln zur Smartphone-Nutzung im Gastraum erläutert. Hintergrund ist die Stornierung eines Gastes, der die Praxis kritisierte. Parallel haben sich mehrere Betriebe der Spitzengastronomie zu ähnlichen Fragen geäußert. Die Fotoregeln des Restaurants werden seit Jahren diskutiert.

VistaPrint und Cornelia Poletto haben fünf Finalisten für die Auszeichnung zum Lokalhelden 2026 nominiert. Bis zum 10. Mai kann die Öffentlichkeit über den Gewinner eines Preisgeldes von 20.000 Euro abstimmen.

Von schwarzem Sesam über Erdbeer-Matcha-Latte bis zu Käsekuchen mit Pistazie und Ingwer mit Zitronenschale - die Berliner Gelato Week lockt Eisfreunde erneut mit ungewöhnlichen Kreationen. Etwa 50 Eisdielen in ganz Berlin nehmen teil.

Trotz steigender Lebenshaltungskosten priorisieren viele Verbraucher Restaurantbesuche als „kleinen Luxus“. Laut einer SumUp-Umfrage planen über 30 Prozent der Menschen hierfür feste monatliche Budgets ein.