Vegetarisch und vegan kommen bei Kevin Fehling nicht auf den Tisch

| Gastronomie Gastronomie

Kevin Fehling aus Hamburgs einzigem Drei-Sterne-Restaurant „The Table“ serviert seinen Gästen ein exquisites Acht-Gänge-Menü. Vegetarier oder Veganer kommen bei ihm allerdings nicht auf ihre Kosten, denn fleisch- oder fischlose Gereichte kommen bei Fehling nicht auf den Tisch.

Auf der Speisekarte finden sich Kombinationen wie Aal „Unagi“ oder Rehrücken mit Fichtensprossen und Wildgewürzjus. Doch für Vegetarier und Veganer hält Fehling keine Optionen bereit, das verriet er im Interview mit der Hamburger Morgenpost. Der Grund: Fehling ist der Meinung, dass pflanzliche Alternativen in einem Drei-Sterne-Gericht nicht die gewünschte Tiefe erreichen können, die durch Aromen tierischer Produkte erzeugt wird. Fehling betont, dass Schalentiere, Fisch oder Fleisch entscheidend sind, um die Geschmacksnuancen zu kreieren.

„Nur mit Schalentieren, Fisch oder Fleisch kann ich eine gewisse Tiefe in den Gerichten erzeugen. Eine Knochenbrühe aus Kalb und Rind wird immer intensiver schmecken als eine Gemüsebrühe“, sagte er gegenüber der Zeitung. Und dass, obwohl der Sternekoch persönlich gelegentlich vegetarische Mahlzeiten genießt.

Während Fehlings Ablehnung fleischfreier Optionen eindeutig ist, beeinträchtigt dies offensichtlich nicht den Erfolg seines Restaurants. Das „The Table“ rangiert derzeit in der Volkenborn Rangliste auf Platz 10 der besten Restaurants in Deutschland. In Hamburg steht es derzeit sogar auf Platz 1.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Kneipe 80 expandiert mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Parallel führt das Unternehmen mit dem Format „Kiosk 80“ ein weiteres Konzept für kleinere Flächen ein.

Weissenhaus erweitert sein gastronomisches Angebot im Schloss um das Restaurant NAMI und die Bar 1896. Zuvor hatte das Zwei-Sterne-Restaurant Courtier nach dem Weggang seiner Leitung den Betrieb eingestellt.

Starbucks hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Gewinn gesteigert. Das Unternehmen meldet höhere vergleichbare Umsätze und hebt seine Jahresprognose an.

Neue Daten des Bundes der Steuerzahler zeigen deutliche Unterschiede bei Terrassengebühren in deutschen Städten. Die Spannweite reicht von 0 bis 2.000 Euro für einen einheitlichen Musterbetrieb.

Kochroboter, kein Gastraum, alles für die Auslieferung: Wie eine Küche in Frankfurt den Gastronomie-Alltag verändern könnte – und warum menschliche Gastfreundschaft trotzdem unverzichtbar bleibt.

Im Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht erwägt der amerikanische Fast-Food-Anbieter Kentucky Fried Chicken einen Rückzieher. KFC Deutschland teilte auf Anfrage mit, dass die Gespräche mit dem Bielefelder Dönerunternehmen Krispy Kebab zwar noch liefen, diese seien aber «herausfordernd».

Die Münchner Giesinger Brauerei drängt auf die Wiesn - und bekommt dafür nun Rückenwind von jemandem, der in der Sache künftig was zu sagen hat.

Die Sonne scheint, die Menschen genießen den Kaffee wieder im Freien. Die Gastronomen werden von den Städten im Land jedoch ganz unterschiedlich stark zur Kasse gebeten. Der Steuerzahlerbund meint: Weg damit!

Das Restaurant Greta Oto im Hamburger Conrad Hotel wurde mit dem Genuss-Michel 2026 in der Kategorie „Weltweit“ ausgezeichnet. Die MHP Hotel Group wertet den Preis als Bestätigung für ihre Strategie international ausgerichteter Gastronomiekonzepte.

Eine aktuelle Studie des Bayerischen Zentrums für Tourismus zeigt, dass fast die Hälfte der Deutschen aufgrund gestiegener Preise seltener essen geht, während das Preis-Leistungs-Verhältnis zum entscheidenden Faktor bei der Wahl des Restaurants geworden ist.