Vegetarisch und vegan kommen bei Kevin Fehling nicht auf den Tisch

| Gastronomie Gastronomie

Kevin Fehling aus Hamburgs einzigem Drei-Sterne-Restaurant „The Table“ serviert seinen Gästen ein exquisites Acht-Gänge-Menü. Vegetarier oder Veganer kommen bei ihm allerdings nicht auf ihre Kosten, denn fleisch- oder fischlose Gereichte kommen bei Fehling nicht auf den Tisch.

Auf der Speisekarte finden sich Kombinationen wie Aal „Unagi“ oder Rehrücken mit Fichtensprossen und Wildgewürzjus. Doch für Vegetarier und Veganer hält Fehling keine Optionen bereit, das verriet er im Interview mit der Hamburger Morgenpost. Der Grund: Fehling ist der Meinung, dass pflanzliche Alternativen in einem Drei-Sterne-Gericht nicht die gewünschte Tiefe erreichen können, die durch Aromen tierischer Produkte erzeugt wird. Fehling betont, dass Schalentiere, Fisch oder Fleisch entscheidend sind, um die Geschmacksnuancen zu kreieren.

„Nur mit Schalentieren, Fisch oder Fleisch kann ich eine gewisse Tiefe in den Gerichten erzeugen. Eine Knochenbrühe aus Kalb und Rind wird immer intensiver schmecken als eine Gemüsebrühe“, sagte er gegenüber der Zeitung. Und dass, obwohl der Sternekoch persönlich gelegentlich vegetarische Mahlzeiten genießt.

Während Fehlings Ablehnung fleischfreier Optionen eindeutig ist, beeinträchtigt dies offensichtlich nicht den Erfolg seines Restaurants. Das „The Table“ rangiert derzeit in der Volkenborn Rangliste auf Platz 10 der besten Restaurants in Deutschland. In Hamburg steht es derzeit sogar auf Platz 1.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ausnahmezustand in München: Bei weiß-blauem Himmel hat das Oktoberfest begonnen. Der neue Oberbürgermeister wuppt seine Anzapfpremiere mit Bravour. Für einige Gäste gab es einen Schreckmoment.

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen. Zusätzlich zeichnete der Verband Ingrid Hartges mit dem Ehrenpreis aus.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.